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Kriege und Neuordnung im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus


Nachdem die erste Zeit der jungen, neu gegründeten Provinz Noricum sehr friedlich verlaufen war, in der kaum Kriege oder Kämpfe stattfanden, begann im zweiten Jahrhundert nach Christus eine Reihe von Überfällen durch germanische Stämme. Besonders die Stämme der Markomannen, fielen immer wieder in Noricum ein, brannten Dörfer nieder und richteten großen Schaden an. Mit viel Mühe und Not gelang es dem Heer von Kaiser Mark Aurel, der zu dieser Zeit regierte, die Markomannen zurückzudrängen. Um eine Wiederholung dieser Überfälle zu verhindern, siedelte er eine eigene Legion in Enns an, die von nun an mit 6.000 Soldaten für den Schutz der Grenze und der Bevölkerung sorgen sollte.