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Der Zweite Weltkrieg ging in Europa im Mai 1945 zu Ende. Oberösterreich wurde nach dem Krieg zu einer Drehscheibe der Flüchtlingsbewegungen. Neben dem Wiederaufbau bestimmten die Versorgung und Unterbringung der Flüchtlingsmassen den Nachkriegsalltag.
Die Besatzungszeit in Oberösterreich stellt einen Sonderfall der österreichischen Besatzungsgeschichte dar. Das Mühlviertel wurde von den Sowjets und das südliche Oberösterreich von den Amerikanern besetzt.
Eine von Kurt Cerwenka konzipierte Ausstellung, die im Juni 2007 im Landeskulturzentrum Ursulinenhof gezeigt wurde, setzte sich mit dem Schicksal der Heimkehrer aus der Gefangenschaft im Jahr 1947 auseinander.
Das Nordico – Museum der Stadt Linz thematisierte in der Ausstellung „1956/2006. Erich Lessing. Budapest – Die ungarische Revolution. NEUE HEIMAT in Linz und Oberösterreich“ die Ereignisse rund um den Ungarnaufstand 1956.
In Oberösterreich erfolgte in den 1950er Jahren der Wiederaufbau der Industrie und der Wandel vom Agrar- zum Industrieland. Der beginnende Wohlstand zeigt sich im veränderten Konsumverhalten, neuen Wohnstilen sowie in der Elektrifizierung von Haushalt und Freizeit.
Die politische Geschichte hat die Entwicklung Oberösterreichs wesentlich mitbestimmt: Der Rundgang präsentiert die Landeshauptmänner Oberösterreichs und die Entwicklung der Parteien sowie die Grundzüge der Wirtschaftsentwicklung seit 1945.
Der Rundgang zeigt die Geschichte Oberösterreichs an der Grenze zum Eisernen Vorhang. Politische und kulturelle Beziehungen bestandenen unter schwierigen Bedingungen über die Grenzen hinweg. Die Wende erfolgte mit dem Fall des Eisernen Vorhangs.