Alamanneneinfälle
Im dritten Jahrhundert nach Christus war die Provinz Noricum von noch stärkeren Krisen und Überfällen heimgesucht als in der Zeit zuvor. Trotz der Stationierung der Soldaten durch Kaiser Mark Aurel in Lauriacum (Enns), nahmen die Überfälle durch die Germanen zu.
Aus mehreren westgermanischen Stämmen hatte sich ein neuer, großer Stammesverband formiert, die Alamannen. Sie fielen immer wieder in Noricum und auch in der Nachbarprovinz Rätien ein. Besonders das Gebiet am Limes wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Da die Verteidigung der Römer schon stark geschwächt war, gelang es den Alamannen sogar bis in die tiefsten Täler der Alpen vorzudringen.




