Alle Welt hilft
Die ungarische Revolution löste in der Westlichen Welt eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, die sich zuerst auf die medizinische Hilfe und den Nachschub von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung in Ungarn selbst konzentrierte und nach dem Einschreiten der Sowjetunion den Flüchtenden galt. Beides fokussierte sich im Burgenland und griff dann auf ganz Österreich über.
Für das eine wie das andere gab es keine Einsatzpläne und es musste vom ersten Tag an improvisiert werden.
Wie auch heute noch bei ähnlichen Anlässen und bei Katastrophen aller Art ist eine Koordination der Hilfe unerlässlich. Da es sie nicht gab, löste man das Problem, indem jeder mit jedem kommunizierte, sodass eine Art kreatives Chaos entstand, welches aufgrund des guten Willens Aller sehr effektiv funktionierte.
Das von Helmut Fiereder entworfene Schaubild versucht, ein wenig Ordnung in die Fülle der Hilfsleistungen zu bringen.




