Das Ende der Babenbergerherrschaft
Nachdem die Babenberger Herzöge von Österreich geworden waren, vergrößerten sie weiter ihren Besitz und erhielten aufgrund eines eigenen Vertrages, der so genannten Georgenberger Handfeste, 1192 auch die Steiermark. Die Herzöge der Steiermark, die Otakare, hatten nämlich keine männlichen Nachfolger. So wurden die Babenberger Herzöge von Österreich und der Steiermark und somit immer einflussreicher.
Allerdings war die Regierungszeit des Babenbergers Friedrichs II. (des „Streitbaren“) von zahlreichen Auseinandersetzungen geprägt. Friedrich stand ständig in Streit mit Ungarn und Baiern. Schließlich fiel Friedrich 1246 bei einer Schlacht an der Leitha gegen die Ungarn. Da er keine Kinder hatte, starben die Babenberger in der männlichen Linie aus.
Es entbrannte ein Streit um das Erbe der Babenberger; vorerst konnte sich niemand durchsetzen. Man spricht hier vom Österreichischen Interregnum (herrscherlose Zeit).
1250 starb auch noch der deutsche Kaiser Friedrich II. Und auch nach dessen Tod, konnte man sich auf keinen Nachfolger einigen. Es folgten nun eher unruhige Zeiten.




