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Der „moderne“ Mensch


Die Entwicklung des „modernen“ Menschen können wir kaum genau erforschen, da wir nur sehr wenige Quellen dazu besitzen. Allerdings werden immer wieder Fundstücke freigelegt, die neue Erkenntnisse liefern können. Nach dem heutigen Wissensstand hat das menschliche Leben seinen Ursprung am Kontinent Afrika. Von dort breitete sich der Mensch aus.

In der Zeit von etwa 250.000 bis 30.000 v. Chr. lebte in Europa auch der so genannte Neandertaler (lateinisch: Homo neanderthalensis). Dieser war kleiner als die heutigen Menschen und sein Körper war viel robuster gebaut. Der Neandertaler stellte aber bereits besonders gute Steinwerkzeuge her. Die Menschen lebten in Gruppen zusammen, sie kannten auch eine Bestattung ihrer Toten.

In der sehr langen Zeitspanne der Altsteinzeit wechselten sich Kälteperioden („Eiszeiten“) und wärmere Phase ab. Die letzte „Eiszeit“ begann vor ca. 120.000 Jahren. Aufgrund der niedrigen Temperaturen wuchsen in großen Gebieten Europas vor allem niedrigere Bäume und Büsche. Als Tiere bewohnten Wollnashörner, Riesenhirsche, Rentiere, Wildpferde und Mammuts diese Landschaft.