Diktatur in Österreich
Seit März 1933 regiert Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ohne parlamentarische Kontrolle. Letzte Vermittlungsversuche zur Rettung der Demokratie scheitern. Mit Unterstützung der katholischen Kirche, der Heimwehren und des faschistischen Italiens bleibt Dollfuß auf autoritärem Kurs. Er geht verschärft gegen die Sozialdemokratie vor. Nach der Niederschlagung des offenen Widerstandes im Bürgerkrieg vom Februar 1934 festigt Dollfuß seinen autoritären Kurs und proklamiert am 1. Mai 1934 den „christlich-deutschen Ständestaat“. Innen- und außenpolitisch üben Nationalsozialisten Druck auf Österreich aus. Im März 1938 beendet der „Anschluss“ an NS-Deutschland die Unabhängigkeit Österreichs.


