Eine Website des Verbundes Oberösterreichischer Museen
 
A A A


















EU-Osterweiterung 2004


„Neue“ Beitrittsländer
Länder, die sich für eine Aufnahme in die EU interessieren, müssen bestimmte politische und wirtschaftliche Kriterien erfüllen, um einen Beitrittsantrag stellen zu können. Im Jahr 2004 erfolgte nach langen Verhandlungen schließlich der offizielle Beitritt von 10 neuen Mitgliedsstaaten: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern. Am 1. Mai 2004 war die Europäische Union von 15 auf 25 Mitgliedsstaaten gewachsen. Der Beitritt von Rumänien und Bulgarien soll im Jahr 2007 erfolgen. Seit 2005 haben auch Kroatien und die Türkei die Beitrittsverhandlungen aufgenommen.

Förderung
Die Europäische Union versucht, neue Beitrittsländer besonders zu unterstützen. Auch Regionen, die an der Grenze von „alten“ und „neuen“ EU-Mitgliedsstaaten liegen, werden speziell gefördert. Diese Förderprogramme heißen INTERREG- oder LEADER+. Mit ihnen wird versucht, die wirtschaftliche Situation dieser Gebiete zu stärken. Dazu werden Projekte in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft, Bildung, Infrastruktur sowie Gewerbe und Industrie durchgeführt. Andere Programme unterstützen besonders die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Länder. Ein wesentliches Ziel ist es dabei, die Grenzen, die in den Köpfen der Menschen noch immer fortbestehen, zu überwinden.