Friedrich III. und Maximilian I.
Im Laufe des 15. Jahrhunderts war Linz als Ort für wichtige Verhandlungen sowie als Handelszentrum immer bedeutender geworden. Einen wichtigen Aufschwung für die Stadt bedeutete aber die Anwesenheit des Habsburgerkaisers Friedrichs III. Als der ungarische König Matthias Corvinus 1485 Wien besetzte, floh Friedrich nach Linz. Von 1489 bis 1493 weilte er dann mit seinem Hofstaat ständig in Linz. Die Stadt wurde für einige Jahre zu einem wichtigen Herrschaftszentrum. Am kaiserlichen Hof in Linz verkehrten nicht nur zahlreiche Beamte, sondern auch bedeutende Gelehrte und Künstler. Im Jahr 1490 verlieh Friedrich Linz zudem ein Privileg (= bestimmtes Recht), in dem Linz offiziell als „Landeshauptstadt“ bezeichnet wurde.
Der Kaiser war aber während seines Aufenthalts in Linz schon sehr krank; 1493 musste ihm ein Bein amputiert werden, wenige Monate später verstarb er im Linzer Schloss.
A.E.I.O.U.
Das berühmte A.E.I.O.U. (A.E.I.O.V.), eine Abkürzung, wurde zum Markenzeichen und Wahlspruch Friedrichs III. Auf dem so genannten Friedrichstor im Linzer Schloss, findet man den Spruch ebenfalls. Die Bedeutung von A.E.I.O.U. ist nicht restlos geklärt; es soll insgesamt über 300 Auflösungsmöglichkeiten geben, viele davon stammen bereits aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert.
Das berühmte A.E.I.O.U. (A.E.I.O.V.), eine Abkürzung, wurde zum Markenzeichen und Wahlspruch Friedrichs III. Auf dem so genannten Friedrichstor im Linzer Schloss, findet man den Spruch ebenfalls. Die Bedeutung von A.E.I.O.U. ist nicht restlos geklärt; es soll insgesamt über 300 Auflösungsmöglichkeiten geben, viele davon stammen bereits aus dem 15. und frühen 16. Jahrhundert.
Einige Möglichkeiten:
All Erdenreich ist Oesterreich Untertan
Aller Ehren ist Oesterrich voll
Aller erst ist Oesterreich verdorben (zeitgenössische Verhöhnung)
Friedrichs Sohn Maximilian wurde sein Nachfolger. Dieser verlagerte den Schwerpunkt seiner Politik in andere Gegenden des Reiches, gehörten in der Zwischenzeit doch auch Kärnten, Krain (Slowenien) und Tirol zu den habsburgischen Gebieten. Maximilian hielt sich allerdings immer wieder im heutigen Oberösterreich auf. 1507 bestieg er sogar den Traunstein.
Auf einer Reise erkrankte Kaiser Maximilian I. allerdings schwer und musste in Wels Halt machen. Hier verstarb er in der Burg im Jänner 1519. Begraben wurde er in Wiener Neustadt.







