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Bis Ende Mai 1957 liefen Geldspenden der österreichischen Bevölkerung und darüber hinaus aus der gesamten freien Welt ein.

So spendeten:
Republik Frankreich am 15. 11. 1956: 500.000
USA über den UN-Generalsekretär am 21. 11. 1956: 12.960.000
Großbritannien am 11. 12. 1956: 1.451.600
Australien am 22. 12. 1956: 1.154.912
Europarat in Straßburg im Dezember 1956: 7.405.000
Republik Kolumbien im Januar 1957: 258.639
ICEM-Genf im Januar 1957: 650.000

Via den UNHCR und über seine Initiative trafen Geldspenden vieler Staaten ein, vor allem aus den Niederlanden, USA, Kanada, Frankreich, England (Bürgermeister von London) im Gesamtbetrag von ATS 102,400.000 ein. Eine von der österreichischen Botschaft in London veranstaltete Wohltätigkeitsaktion erbrachte ATS 165.572, der Senator für das Gesundheitswesen der Stadt Berlin spendete ATS 327.939. Schließlich gingen aus dem Ausland private Spenden in Höhe von ATS 1,225.269 ein, die österreichische Bevölkerung spendete ATS 18,852.554. Bis 15. Juni 1957 wurden insgesamt ATS 170,506.136 (damals fast sieben Mio. US-Dollar) eingezahlt.

Alle diese offiziellen in- und ausländischen Geldspenden stellen nur einen Teil der Leistungen dar, die aus dem In- und Ausland für die ungarischen Flüchtlinge in Österreich erbracht wurden. Aus dem Ausland trafen bedeutende Mengen an Lebensmitteln und Bekleidung ein. Unschätzbar war auch die Hilfe der zahlreichen nationalen und internationalen Hilfsorganisationen, so die Gesellschaften vom Roten Kreuz, Kirchen, American Joint Distribution Commitee, Volkshilfe, Gesellschaft Rettet das Kind, die Vereinigung „Künstler helfen Künstlern“ und viele viele andere.

© Alle Fotos: UNHCR

   

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Quelle: Nordico. Museum der Stadt Linz