Hitler und die Künste
Hitler betonte stets seine Liebe zur Bildenden Kunst und Architektur. Sein Geschmack war konservativ, er liebte die Kunst des 19. Jahrhunderts, die Moderne lehnte er ab. 1907 scheiterte er an der Aufnahmeprüfung der Wiener Akademie der Bildenden Künste, 1908 ebenso. Die folgenden Jahre verbrachte er, wohnhaft in einem Männerwohnheim, in Wien, seinen Lebensunterhalt verdiente er als Postkarten- und Aquarellmaler. Bis 1920 führte Hitler die Berufsbezeichnung „Kunstmaler“. Die Ablehnung durch die Akademie ist ein oft behandeltes Thema in wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzungen mit Hitlers Biografie: „Was wäre gewesen, wenn ...?“



