Jupiter, der oberste Gott
In der römischen Religion war jeder Gott für einen bestimmten Bereich zuständig. Jupiter, der Gott des Donners und des Blitzes, war der oberste Gott der Römer. Vom Wetter hing für die Bevölkerung besonders viel ab: Gab es zu wenig Regen, dann konnte die Ernte schlecht ausfallen, was für ein ganzes Jahr Hunger bedeutete. Außerdem glaubten die Menschen, dass Jupiter Eidbrüchige mit Blitzschlägen bestrafen würde.
Über Funde wissen wir, dass der Gott Jupiter auch in Oberösterreich besonders beliebt war. Es wurden mehrere Jupiteraltäre oder Weiheschalen mit der Aufschrift „Iuppiter Optimus Maximus“ gefunden, was so viel heißt wie: „der beste und der größte“.
Jupiters Frau war Juno, sie wurde als Beschützerin der Ehe und der Frauen verehrt. Minerva war eine Tochter Jupiters, die als Göttin der Weisheit galt. Jupiter gilt als Vater vieler anderer Götter und Göttinnen.
Jeder Römer hatte außerdem einen persönlichen Schutzgott, den er verehrte, und dem er huldigte oder Opfer darbrachte. Täglich betete man am festlich geschmückten Hausaltar zu den Göttern. Ein persönlicher Gott wurde als „Genius“ bezeichnet. Daneben gab es noch Laren. Diese waren Schutzgottheiten des Hauses, und auch sie wurden von den Römern verehrt.






