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Konsum und Wohlstand


Das alltägliche Leben der österreichischen Bevölkerung änderte sich ab den 1950er Jahren zunehmend: In der Nachkriegszeit war es um die wichtigsten Bedürfnisse des Lebens gegangen: Die tägliche Sorge um Ernährung, Kleidung, Wohnen und Heizen bestimmte wofür Geld ausgegeben wurde. Nach und nach aber konnte man sich wieder mehr leisten: Auf der einen Seite wurden die im Krieg zerstörten Märkte wieder aufgebaut, mehr Waren produziert und zum Verkauf angeboten und auf der anderen Seite hatten die Menschen auch wieder mehr Geld, um diese Waren zu kaufen.

Massenkonsum
Amerika war großes Vorbild für die entstehende Konsumkultur. Die Zeit des „Massenkonsums“ begann. Wichtig war es nicht nur neue und moderne Dinge zu besitzen, sondern diese auch herzuzeigen. „Man zeigt, was man hat“, war die Devise. Ein schönes Wohnzimmer, ein Fernseher oder ein Auto waren Symbole des Wohlstands und des Lebensstandards für eine Familie.
Aber Achtung! Nicht alles war neu und vom Konsum bestimmt. Oft wird vergessen, dass diese Zeit ein häufiges Nebeneinander von Neu und Alt war. Besonders der Generation, die den Krieg und die harte Nachkriegszeit miterlebt hatte, fiel es schwer, sich von alten Dingen zu trennen.