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Einleitung

Einleitung – Neolithikum (Jungsteinzeit)


ca. 6000–2300 v. Chr.
Grundlegende, aber langsame Veränderungen der Lebensumstände und des Umgangs mit der Natur kennzeichnen den Beginn des Neolithikums (von griech. neo, jung, lithos, Stein). War im Paläolithikum und Mesolithikum noch das Sammeln pflanzlicher und das Jagen tierischer Nahrung üblich, gingen die Menschen des Neolithikums nun zum Produzieren ihrer Nahrungsmittel über. Ackerbau und Viehzucht entstanden und änderten damit den Lebensrhythmus der Menschen nahezu vollständig.

Mit dem Anbau von Getreiden und Gemüsen sowie der Zucht von Schafen, Ziegen, Rindern und Schweinen war das Herumziehen im Jahreswechsel nicht mehr notwendig bzw. möglich. Sesshaftigkeit, die Errichtung von festen Behausungen und die Vorratshaltung (Saatgut) wurden üblich.

Dieser grundlegende Wandel der Kultur, dessen Ergebnis – Sesshaftigkeit und Produktion von Nahrungsmitteln – auch unsere heutige Kultur immer noch prägt, wird zurecht als „Neolithische Revolution“ bezeichnet, die sich trotz ihrer nachhaltigen Wirkung offensichtlich auf sanfte Weise vollzog.

Autorin: Jutta Leskovar

 

   

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