Die „neue Stadt“
Die ab 1938 entworfenen Pläne für Linz hätten das Stadtbild rigoros verändert. Zentrale Eckpfeiler der Planungen waren die monumentale Donau-Uferverbauung mit einer Aneinanderreihung riesiger Bauten für Verwaltungs-, Partei- und Fremdenverkehrsnutzung, die Errichtung mehrerer neuer Donaubrücken, die Erweiterung der Landstraße als Achse zwischen dem Verwaltungszentrum in Urfahr und dem geplanten Kulturzentrum im Bereich der Blumauer Kreuzung. Dort hätten am „Opernplatz“ mehrere kulturelle Einrichtungen entstehen sollen. Die Prachtstraße „In den Lauben“ sollte den Opernplatz mit dem neuen Hauptbahnhof verbinden und zur zentralen Geschäfts- und Flaniermeile der Stadt werden.



