Die Parteien in Oberösterreich
In den ersten Nachkriegsmonaten waren in der amerikanischen Besatzungszone (südliches Oberösterreich) alle politischen Parteien verboten. Die amerikanische Besatzungsmacht meinte das Land mit einer „unpolitischen“ Regierung besser regieren zu können. Dennoch aber trafen sich ehemalige Politiker bald nach dem Krieg wieder, um ihre Parteien wieder aufzubauen. Anfangs gab es durch die unterschiedlichen Besatzungszonen keinen Kontakt zu den Bundesparteien in Wien. Erst als ab 19. September 1945 die Parteien wieder erlaubt wurden, war auf Länderkonferenzen der Kontakt zwischen Landesparteien und der Parteizentrale in Wien möglich. In der russischen Besatzungszone waren Parteien bereits direkt nach Kriegsende erlaubt.
1945 gab es die Parteien ÖVP, SPÖ und KPÖ, im Jahr 1949 kam die Wahlpartei der Unabhängigen (VdU, WdU) hinzu, aus der später die FPÖ wurde und aus welcher nun wiederum die BZÖ hervorging. Seit 1997 sind auch „Die Grünen“ im Oberösterreichischen Landtag vertreten.


