Rotes Kreuz

© Nordico. Museum der Stadt Linz
Die internationale Rot-Kreuz-Bewegung koordinierte und überwachte Hilfeleistungen für die Volksrepublik Ungarn an Ort und Stelle in Ungarn, die nationalen Gesellschaften waren in ihren Heimatstaaten tätig, die Liga übernahm die Betreuung von Flüchtlingslagern in Österreich.
Ab Beginn des Massenandrangs von Flüchtlingen ging die führende Rolle auf die Liga über, da der österreichischen Bundesregierung daran lag, direkt mit dieser zu verhandeln. Die involvierten nationalen Rotkreuz-Gesellschaften erklärten sich damit einverstanden.
Die Liga errichtete in Wien ein Hauptbüro, die Betreuung der einzelnen Flüchtlingslager wurde den nationalen Gesellschaften übertragen. Diese sandten bis 30. Juni 1957 650 Helfer nach Österreich. Allein die vom Personal der nationalen Gesellschaften für die Liga geleistete Arbeit wurde seinerzeit mit 700.000 Dollar geschätzt.
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