Die Totenbestattung
Die Verehrung der Toten ist ganz eng mit der Religion verbunden. Wenn ein Mensch gestorben ist, so möchte man ein Andenken an ihn erhalten.
Wenn ein Mitglied einer römischen Familie gestorben war, so wurde es nach gesetzlich vorgeschriebenen Riten und Traditionen begraben. Das Begräbnis war sehr feierlich und danach aß man ein gemeinsames Totenmahl. Außerdem gab es bestimmte Tage im Jahr, an denen alle Römer Totenmähler abhielten, um ihre verstorbenen Familienmitglieder zu ehren. Diese sollten nicht in Vergessenheit geraten.
Bestattung
Ähnlich wie bei uns kannte die römische Bevölkerung zwei Arten der Bestattung: Entweder wurde wurden die Toten verbrannt, und die Asche in der Erde beigesetzt (=Urnengräber) oder es wurde der ganze Körper begraben (=Körpergräber).
Grabbeigaben
Bei den Römern war es üblich, in das Grab Beigaben zu legen, um den Toten bei ihrem Übergang in das Jenseits zu helfen: Der Tote sollte mit Geschirr, Lampen, Speisen, Getränken und Münzen gut versorgt sein. Das Licht half die bösen Geister und Dämonen vertreiben und die Münzen waren für den Fährmann bestimmt, der die Toten über den Strom der Unterwelt bringen sollte.






