Metallzeiten – Einleitung
In Mitteleuropa begannen die Menschen vor etwa 4.300 Jahren neben Stein, Knochen und Holz auch Metall für ihre Arbeitsgeräte, Waffen oder Schmuckstücke zu verwenden. Diese Gegenstände wurden somit um einiges widerstandsfähiger. Das erste Metall, das die Menschen in unserer Region verwendeten, war Kupfer, dann Bronze, später auch Eisen.
Nach diesen vielseitig verwendeten Materialien bezeichnet man die beiden letzten Zeitabschnitte der Urgeschichte auch als „Bronzezeit“ und „Eisenzeit“. „Metallzeiten“ ist der Überbegriff dafür.
Die Verwendung von Metall veränderte auch das Leben der Menschen. So entstanden nicht nur neue Gebrauchsgegenstände, Waffen und Schmuckstücke, auch das Wissen um den Abbau der neu entdeckten Metalle mussten sich die Menschen aneignen. Und diese Metalle waren gar nicht so einfach zu gewinnen und zu transportieren …
Trotzdem blieben die Menschen der Bronze- und Eisenzeit wie auch schon ihre Vorfahren in der Jungsteinzeit Ackerbauern und Viehzüchter – an der grundsätzlichen Lebensart änderte sich also trotz der Nutzung von Metallen nichts.




