Einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ging es den Menschen in Oberösterreich wieder etwas besser. Eine Fahrt mit dem Karussell auf dem Urfahrer Markt war für die Kinder ein besonderes Erlebnis.
Oberösterreich spendete 1952 für den Stephansdom in Wien eine neue Glocke. Tausende Leute begleiteten den Zug der Glocke, der Pummerin, ein Stück auf ihrem Weg. Im Hintergrund ist die Stadt Enns zu sehen.
Ohne fremde Hilfe hätte man es nach dem Zweiten Weltkrieg kaum geschafft: Das Care-Paket aus Amerika wurde zum Symbol der Hoffnung und der Überwindung der schlechten Zeiten nach dem Krieg.
Zwischen 1945 und 1953 wurden in Oberösterreich zwischen amerikanischer und russischer Zone strenge Kontrollen durchgeführt. Die Nibelungenbrücke in Linz durfte man nur mit Ausweis überqueren.
Über russische Besatzungssoldaten im Mühlviertel hört man viele Geschichte. Die Soldaten sollen sehr grausam zur Bevölkerung gewesen sein und sie waren gefürchtet. Zu Kindern jedoch waren sie immer nett.
Johann Blöchl war eine bedeutende Persönlichkeit während der Besatzungszeit in Oberösterreich. Er hat die befürchtete Trennung zwischen dem Mühlviertel und Süd-Oberösterreich verhindert.
Heinrich Gleißner war von 1945 bis 1971 Landeshauptmann von Oberösterreich. Er stand nach dem Zweiten Weltkrieg vor der schwierigen Aufgabe, wieder Ordnung ins Land zu bringen. Hier siehst du ein Foto aus dem Oberösterreichischen Landesarchiv.
So stellte sich ein Blick auf die Stadt Linz am Ende des 16. Jahrhunderts dar. Du kannst das Gemälde von Lucas von Valckenborch zusammensetzen. Das ist allerdings gar nicht so einfach!
1530 wurde Kaiser Karl V. das so genannte Augsburger Bekenntnis, die zusammenfassende Grundschrift der reformatorischen Lehre, übergeben. Die Überreichung des Dokuments wurde bildlich festgehalten.
So stellte Georg Hufnagl die Stadt Enns im Jahre 1617 dar. In der Bildmitte ist der Stadtturm zu erkennen. Wenige Jahre später belagerten aufständische Bauern im Zuge des Bauernkrieges die Stadt.
Die oberösterreichischen Bauern richteten im Jahre 1626 eine Beschwerdeschrift an Kaiser Ferdinand II. Der evangelische Glaube stand bei ihren Forderungen an den Herrscher erster Stelle.
Der bedeutende Astronom Johannes Kepler lebte und arbeitete viele Jahre in Linz. Hier entstanden seine bedeutendsten Werke. Von Johannes Kepler sind einige Porträts erhalten; eines davon kannst du hier zusammensetzen.
Ein ganz besonderes astronomisches Messgerät aus der Renaissance ist der prächtige Erd- und Himmelsglobus. Er ist mit einem Kalender und einem Uhrwerk versehen. Ein Bild davon kannst du neu zusammenbauen.
An der Südfassade von Schloss Parz sind bedeutende Fresken zu sehen. Sie wurden um 1580 vom evangelischen Schlossbesitzer in Auftrag gegeben. Die Vertreter der katholischen Kirche werden dabei als Verfolger der Protestanten gezeigt.
Das Wasserschloss Ort in Gmunden am Traunsee ist euch wohl allen bekannt. Es wurde in der Zeit der Renaissance errichtet. Schloss Ort zählt sicherlich zu den bekanntesten Bauwerken Oberösterreichs.
Der Stammbaum zeigt alle wichtigen Vertreter der Babenberger. Das Kunstwerk befindet sich im Stift Klosterneuburg. Hier findest du einen Ausschnitt des Stammbaums zum Zusammensetzen. Achtung, das Puzzle ist nicht leicht!
Hier findest du einen Ausschnitt aus einer Urkunde, die 1408 niedergeschrieben wurde. Vesuche, den Teil dieses Schriftstücks wieder richtig zusammenzusetzen! Das ist aber nicht ganz einfach!
Die Martinskirche entstand Ende des 8. Jahrhunderts und wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut. Du findest die Kirche aus dem frühen Mittelalter ganz in der Nähe des Linzer Schlosses.
Das so genannte Friedrichstor steht beim Linzer Schloss. Über Tor findest du eine Tafel mit der bekannten Inschrift A.E.I.O.U., dem Wahlspruch Kaiser Friedrichs III., der mehrere Jahre in Linz residierte.
So hat Steyr ungefähr im Jahre 1649 ausgesehen. Der Kupferstich, der die bedeutende oberösterreichische Stadt aus der Vogelperspektive zeigt, stammt von Matthäus Merian. Dieses Puzzle ist für Profis!
Ruttenstein im Mühlviertel ist heute eine Ruine. Mittelalterarchäologen konnten aber bei ihren Forschungen herausfinden, wie die Burg einst ausgesehen hat. Die Burg kannst du nun zusammenbauen.
Alle vier Jahre wird in Landshut (Bayern) ein großes spätmittelalterliches Hochzeitsfest möglichst originalgetreu nachgespielt. Ein Foto des Ritterturniers kannst du hier neu zusammensetzen.
Hier siehst du Mönche beim Chorgebet. Dabei lesen mehrere aus einem großen Buch, das auf einem Pult lieg. Das Bild stammt aus einer mittelalterlichen Handschrift aus dem Stift Wilhering.
Im Stift St. Florian befand sich im Mittelalter eine Schreibstube. Eine besonders schöne und farbenfrohe Buchmalerei aus diesem Stift kannst du hier sehen. In der Mitte ist Christus abgebildet, links davon der Papst, rechts ein Mönch.
Das Hausbuch der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung in Nürnberg enthält zahlreiche Bilder von verschiedenen Handwerkern aus einer mittelalterlichen Stadt. Hier ist ein Bäcker mit Brezen zu sehen.
Das Bild zeigt die Ausgrabung einer römischen Poststation in Gabromagus (Windischgarsten). Die Poststation lag an einer alten Römerstraße. Setze das Foto der archäologischen Ausgrabung zusammen!
In Lauriacum (Enns) wurde ein Legionslager für 6000 römische Soldaten gebaut. So sollte die Provinz vor feindlichen Angriffen geschützt besser sein. Ein Modell des Legionslagers siehst du hier.
Dieses Deckenfresko aus dem späten 2. Jahrhundert n. Chr. ist ein Beispiel für die prachtvollen Bauten, die es zur Römerzeit in Lauriacum gab. Achtung, das Bild zusammenzusetzen, ist sehr schwierig!
In einer Grabkammer in Mitterkirchen fanden Archäologen einen Wagen aus der Zeit um 700 v. Chr. Im urgeschichtlichen Freilichtmuseum von Mitterkirchen ist eine Nachbildung des Wagens zu sehen.
Die Menschen bauen seit vielen tausend Jahren Salz ab. Das Bild zeigt einen Bergmann mit seiner Ausrüstung aus der Zeit um 1000 v. Chr. So ähnlich haben auch die Bergleute in Hallstatt ausgesehen.
Archäologinnen und Archäologen spüren bei ihren Grabungen alten Kulturen nach. Hier legen sie gerade die Grundmauern eines römischen Hauses frei. Die Mauern sind schon sehr schön zu erkennen.