Forum OÖ Geschichte

Fußball in Oberösterreich


Fußball in Oberösterreich ist 100 Jahre alt. Ab 1908 wurden die ersten Fußballvereine im Land gegrĂŒndet und ab dieser Zeit gibt es die ersten Berichte von Spielen. Noch im ersten Jahr gab es bei Fußballspielen in Oberösterreich herbe Niederlagen gegen urlaubende Wiener. In der Zwischenkriegszeit kam es zu ersten Erfolgen. Doch der Wiener Fußball und sein legendĂ€res Wunderteam ĂŒberstrahlten noch alles. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Fußball auch in Oberösterreich zur wichtigsten Nebensache der Welt.

Geburtsjahr 1863
1863 ist das offizielle Geburtsjahr des modernen Fußball. Damals wurde in England das heutige Regelwerk geschaffen: Spielerzahl, Spielzeit, SpielfeldgrĂ¶ĂŸe, Beschaffenheit des Balles und der Tore wurden festgelegt. Die britische Football Association wurde gegrĂŒndet. Indem die Verwendung der HĂ€nde fĂŒr Feldspieler streng verboten wurde, wurde ein klarer Trennstrich zu Rugby, American Football und anderen Ă€lteren Formen des Ballspiels gezogen.

Aristokratisch und proletarisch
Fußball kam zu Ende des 19. Jahrhunderts nahezu gleichzeitig auf zwei Wegen nach Österreich, einerseits aristokratisch nobel, andererseits vorstĂ€dtisch proletarisch. Im Dress des 1894 gegrĂŒndeten First Vienna Football Club, des ersten österreichischen Fußballvereins, traten Angestellte des Hauses Rothschild und Vertreter englischer Firmen an. Auch mehrere Großindustriellensöhne und zwei Erzherzöge zĂ€hlten zu den edlen Jungkickern. Ein Paragraph der Vereinssatzung schloss „Arbeiter, Handwerker und Taglöhner“ als Aktive aus. Die Spieler ĂŒberließen einander den Ball mit galanten Verneigungen und betontem Fair Play. Die Spieler trugen SchĂ€rpen und Kopfbedeckungen. Nichts von dem war hingegen auf den „Wiesen“ im Prater oder in HĂŒtteldorf zu spĂŒren, wo sich fast gleichzeitig der Vorstadt- und Arbeiterfußball anzusiedeln begann. Hier ging es viel derber und hĂ€rter zu.

Ausbreitung
Es gab mehrere Wellen der Ausbreitung des Fußballspiels auf dem Weg zur populĂ€rsten Sportart Österreichs: vor dem Ersten Weltkrieg eine rein stĂ€dtische Angelegenheit, beschrĂ€nkt auf einzelne Wiener Stadtteile, zwischen den beiden Weltkriegen eine bereits unerhört populĂ€re, aber fast ausschließlich noch auf Wien begrenzte BetĂ€tigung, in der Zeit des Nationalsozialismus, als sich auf dem Weg ĂŒber den Fußball im Schatten der totalitĂ€ren Diktatur ein neues Österreichbewusstsein artikulieren konnte, in den 1950er-Jahren, als der Fußball von Wien „in die Provinz“ gebracht wurde und in den 1970er-Jahren, als die BundeslĂ€nderclubs große Erfolge zu feiern begannen.

Die AnfÀnge in Oberösterreich
Die AnfĂ€nge des Fußballspielens in Oberösterreich dĂŒrften noch vor die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurĂŒckgehen. 1908, als in Oberösterreich mit dem LSK der erste Fußballklub gegrĂŒndet wurde, waren das nicht die ersten Versuche. Sicher wurde bereits im Salzkammergut Fußball gespielt, wohin ihn die Urlauber aus Wien gebracht hatten. Und sicher dĂŒrfte auch in der damals wichtigsten Industriestadt des Landes, in Steyr, von den Arbeitern diesem „proletarischen“ Sport nachgegangen worden sein. 1908 jedenfalls, als der LSK, der 1919 in den LASK aufgegangen war, seine ersten Spiele absolvierte, setzte es fĂŒr ihn herbe Niederlagen. In Ischl verlor er gegen eine Urlauberauswahl 1:11, in Steyr gegen die Ramblers 0:13.

Erste Fußballbegeisterte
Die ersten Linzer Fußballbegeisterten waren Zuwanderer: Albert Siems, der GrĂŒnder des LSK, war als Leiter der 1907 begrĂŒndeten Linzer Postautogarage (fĂŒr die erste Postautolinie Linz-Wilhering) aus Wien gekommen, wo er bei den Cricketern das Fußballspielen gelernt hatte. Percy Lowe, ein weiterer der Pioniere, arbeitete in einer Trauner Fabrik als FĂ€rbermeister. Zahlreiche Spieler kamen aus Böhmen. Die GrĂŒndungslegende der drei ersten Linzer und Urfahrer Fußballvereine erzĂ€hlt auch von einem geheimnisvollen HollĂ€nder, der 1908 „auf der Heimreise aus Afrika“ unter der DonaubrĂŒcke im Überschwemmungsgebiet den Linzer und Urfahraner Jugendlichen das Fußballspiel gezeigt habe und bei der Abreise seinen Lederball und die Begeisterung fĂŒr den neuen Sport zurĂŒckgelassen habe.

Der 1911 konstituierte AlpenlĂ€ndische Fußballverband, der Steiermark, KĂ€rnten, Tirol, Oberösterreich und Salzburg umfasste, meldete 15 Vereine, davon zwei aus Oberösterreich. 1912 gab es drei Vereine: den Linzer SC, den Welser SC und den SV Urfahr.

Vom Amateur- zum Profibetrieb
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Fußballbegeisterung grĂ¶ĂŸer. Der LSK, der wĂ€hrend des Krieges praktisch untergegangen war, wurde 1919 mit dem seit 1899 bestehenden Linzer Athletik-Sportklub Siegfried, der auf Ringen, Gewichtheben und BankdrĂŒcken spezialisiert war, zum LASK fusioniert. In diesem Jahr wurde auch ein Fußballverband fĂŒr Oberösterreich und Salzburg gegrĂŒndet, 1921 dann ein eigener Oberösterreichischer Fußballverband.

In Wien begannen die zwei erfolgreichsten und interessantesten Jahrzehnte des österreichischen Fußballs: Josef (Pepi) Uridil, der „Tank“, wie er gern bezeichnet wurde, wurde durch sein DraufgĂ€ngertum und Schussvermögen zum populĂ€ren Volks-, Film- und Schlagerhelden der1920er-Jahre: „Heute spielt der Uridil!“ war der Hit des Jahres 1922. Die großen Jahre des österreichischen Wunderteams waren die 1930er-Jahre, als 1931 Deutschland mit 6:0 und Schottland, eine der damals besten Mannschaften der Welt, mit 5:0 deklassiert wurden. Ballett und Wiener Walzer, das waren Begriffe, mit denen man diesen österreichischen Fußball zu charakterisieren versuchte: mit Dribbling, SchmĂ€h und Ballverliebtheit. Im Schatten der Wirtschaftskrise und der sich verschĂ€rfenden GegensĂ€tze der politischen Lager kam es zu einer merkwĂŒrdigen Verbindung von literarischer Kaffeehauskultur und Fußballwelt: Noch mehr als Uridil wurde Matthias Sindelar, der „Papierene“, ein begnadeter BallkĂŒnstler und in diesem Sinne auch Antipode zu Uridil, zur Legende, auch in seinem geheimnisumwitterten Tod im Jahre 1939.

Erfolgreiche Amateure
WĂ€hrend in Wien als einer der ersten StĂ€dte Europas 1924 im Fußball bereits der Professionalismus Einzug gehalten hatte - auch wenn die Gagen hĂ€ufig in nicht viel mehr als einem Abendessen bestanden - feierten in Oberösterreich die Amateure erste Triumphe. 1931 holte der LASK ĂŒberraschend den Titel bei den österreichischen Amateurmeisterschaften.

Es waren die „Gscherten“, unter ihnen die Oberösterreicher Leo Schaffelhofer, Josef KitzmĂŒller, Karl WahlmĂŒller, Franz Fuchsberger, die 1936 bei der Olympiade in Berlin die Silbermedaille errangen und die Goldmedaille im Endspiel gegen Italien nur wegen der eklatanten, eindeutig politisch motivierten Benachteiligung durch den deutschen Schiedsrichter verfehlten. Sport war damals vor allem auch Politik.

Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus nahm den Sport voll in seine Dienste, auch wenn gerade im Fußball, wo die Wiener Vereine viel stĂ€rker waren als die deutschen, sich bald antideutsche Ressentiments artikulierten, die dem Regime gar nicht recht waren. Die „FĂŒhrerstadt“ Linz blieb aber fußballerisch noch ganz im Schatten Wiens. Das denkwĂŒrdige Spiel des LASK gegen die Austria Wien am 21. JĂ€nner 1941, bei der LASK eine 21:0 Niederlage einheimste, ist in dunkler Erinnerung. Der LASK wurde 1940/41 mit null Punkten Tabellenletzter der obersten Liga.

Ein von den anderen Fußballern wenig geliebter Verein begann den oberösterreichischen Fußball wĂ€hrend der NS-Zeit zu dominieren und war letzter oberösterreichischer Fußballmeister vor Kriegsende: der ATSV Mauthausen, damals ein SS-Verein, zusammengesetzt aus der Wachmannschaft des Konzentrationslagers, dessen Fußballplatz sich an der sĂŒdlichen Außenmauer des KZ befand. Dort fand auch das letzte dokumentierte Spiel der NS-Zeit auf oberösterreichischem Boden statt, am 18. MĂ€rz 1945: Mauthausen schlug den LASK 10:0.

Der Fußballboom
1945 war man auch im Fußball mit den Zonengrenzen und mit den vielen Vertriebenen und GeflĂŒchteten konfrontiert, die auch Fußball spielten und den oberösterreichischen Fußball befruchteten, aber nicht nur auf freundlichen Aufnahme stießen: Der jĂŒdische FC Hakoah Linz und der Heimatvertriebenenverein FC 60 Breitbrunn wurden mit einer diskriminierenden AuslĂ€nderklausel aus dem Bewerb eliminiert. Laszlo Simko, der Ungar, der als Kriegsgefangener 1945 nach Ebensee gekommen war, von den Amerikanern in ein FlĂŒchtlingslager nach Haid gesteckt wurde und beim SC Breitbrunn zu kicken begonnen hatte, schoss den LASK zwar in die oberste Liga. Über die Zonengrenze nach Wien oder auch nur nach Urfahr aber durfte er sich nicht wagen. Er fĂŒrchtete viel zu sehr, von den Russen geschnappt und nach Ungarn gebracht zu werden.

Nach 1945 war Fußball plötzlich auch im kleinsten Dorf prĂ€sent, misstrauisch beĂ€ugt von der Skepsis der Erwachsenen. Als Alois Brandstetter seine ersten Mittelschuljahre im Petrinum verbrachte, war das Fußballspielen dort noch gar nicht gern gesehen: Faustball stand in hohem Ansehen, Volleyball hatte den Geruch des Kommunismus. Und Fußball galt als nationalsozialistisch, proletarisch oder zumindest unnĂŒtz. Doch ganz verschließen konnte man sich auch im Petrinum dem neuen Sport nicht. Aber die Freinberger waren besser. Der heute pensionierte Richter und beliebte Rundfunk-Moderator Franz Gumpenberger war am Freinberg und kickte in St. Oswald, auf einer abgemĂ€hten Wiese, nirgendwo ganz eben, barfuß, ĂŒber MaulwurfshĂŒgel und Steine. Auch der Autor, im Petrinum, hochaufgeschossen wie eine MĂŒhlviertler Hopfenstange, probierte es mit dem spĂ€teren Landtagsabgeordneten Karl Lauß und anderer Dorfjugend auf der widerwillig erlaubten Hofwiese, immer wieder begleitet von bissigen Kommentaren: Wenn sie bei der Arbeit auch so rennen wĂŒrden 
, warum gibt man ihnen nicht mehr BĂ€lle 
, warum nimmt er den Ball nicht einfach mit den HĂ€nden 
?

LASK-Legenden
Das Cafe Central, das RosenstĂŒberl und der LASK-Platz in der Paul-Hahn-Straße waren die Linzer Treffpunkte der Nachkriegszeit. Die Saat der 1950er Jahre trug in den 1960er Jahren erstmals große FrĂŒchte. LASK-Legenden entstanden: Otto Jungbauer und Rudolf Trauner sen., gefĂŒrchtete Trainer kamen, und große Spieler, die durch den Sport sich ein besseres Leben schaffen konnten: Laszlo Simko, der Vertriebene, oder Helmut Köglberger, das Besatzungskind. Andere Fußballkönige sind am König Fußball gescheitert, Carlos Lima etwa alias Chico, das Brasilianische Fußballwunder, das 1963 zum LASK kam, dessen Abstieg bald nach dem Meisterschaftsjahr 1965 einsetzte und der 1994 als Pflegefall im Armenhaus endete.

Als 1965 mit dem LASK erstmals eine BundeslĂ€ndermannschaft den österreichischen Meistertitel errang und 1968 erstmals ein Heimspiel der Nationalmannschaft außerhalb Wiens in Linz stattfand, war der Bann gebrochen. Die „Provinz“ war auch im Fußball anerkannt.

Oberösterreichische Fußballerlegenden:

Georg „Schurl“ Braun (1907–1963)

Der Sohn eines Wiener Straßenbahners begann seine Karriere als StĂŒrmer bei Donaustadt. Mit dem WAC (Wiener AC) feierte er seine grĂ¶ĂŸten Triumphe (1931 österreichischer Cupsieg).

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Der Sohn eines Wiener Straßenbahners begann seine Karriere als StĂŒrmer bei Donaustadt. Mit dem WAC (Wiener AC) feierte er seine grĂ¶ĂŸten Triumphe (1931 österreichischer Cupsieg).
Von 1928 bis 1935 war er mit dem legendĂ€ren Wunderteam in 13 LĂ€nderspielen fĂŒr Österreich und auch bei der missglĂŒckten Fußballweltmeisterschaft von 1934 dabei. Von 1935 bis 1939 in Rennes, ĂŒbernahm er im Jahr 1939 das Amt des Spielertrainers beim Linzer ASK.
Nach Kriegseinsatz und russischer Kriegsgefangenschaft war er bis 1952 Spielertrainer beim Linzer ASK, dann oberösterreichischer Verbandstrainer, Teamchef der Àthiopischen Nationalmannschaft und Trainer beim SK VOEST.

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Auguste „Gusti“ Jordan (1909–1990)

Der Linzer stand bereits mit 15 Jahren in der Mannschaft des Linzer ASK, gewann mit dieser mehrmals die oberösterreichische Landesmeisterschaft und in der Saison 1930/31 die österreichische Amateurstaatsmeisterschaft. 1932 wechselte er zum Floridsdorfer AC. 1933 ging der nach Frankreich und spielte von 1933 bis 1945 beim Racing Club de Paris. Ab 1937 galt er als naturalisierter Franzose, 1938 nahm Jordan dann auch endgĂŒltig die französische StaatsbĂŒrgerschaft an.

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Der Linzer stand bereits mit 15 Jahren in der Mannschaft des Linzer ASK, gewann mit dieser mehrmals die oberösterreichische Landesmeisterschaft und in der Saison 1930/31 die österreichische Amateurstaatsmeisterschaft. 1932 wechselte er zum Floridsdorfer AC. 1933 ging der nach Frankreich und spielte von 1933 bis 1945 beim Racing Club de Paris. Ab 1937 galt er als naturalisierter Franzose, 1938 nahm Jordan dann auch endgĂŒltig die französische StaatsbĂŒrgerschaft an.
Insgesamt sechzehnmal zwischen 1938 und 1945 spielte er fĂŒr die französische Nationalmannschaft, zeitweise auch als KapitĂ€tn. Es folgte TrainertĂ€tigkeiten bei Red Star Paris, Olympique Marseille, Racing Paris und Standard LĂŒttich.

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Rudolf Strittich (* 1922)

Strittich begann seine Laufbahn beim SK VorwĂ€rts Steyr. Ab der Saison 1938/39 war er beim deutsch-böhmischen DFC Graslitz tĂ€tig. 1942 wechselte er zur Vienna, wo er 1943 den Meistertitel holen konnte. WĂ€hrend der Kriegsjahre war Strittich auch kurzzeitig bei Hertha BSC aktiv. Nach Kriegsende spielte er wieder in Steyr, doch schon in der Winterpause folgte die RĂŒckkehr zur Vienna.

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Strittich begann seine Laufbahn beim SK VorwĂ€rts Steyr. Ab der Saison 1938/39 war er beim deutsch-böhmischen DFC Graslitz tĂ€tig. 1942 wechselte er zur Vienna, wo er 1943 den Meistertitel holen konnte. WĂ€hrend der Kriegsjahre war Strittich auch kurzzeitig bei Hertha BSC aktiv. Nach Kriegsende spielte er wieder in Steyr, doch schon in der Winterpause folgte die RĂŒckkehr zur Vienna.
1950 wurde seine Karriere in Österreich jĂ€h unterbrochen, als er nach einer Ägypten-Tournee der Vienna wegen des Schmuggels von Ÿ kg Rohopium zu drei Monaen Haft verurteilt und vom ÖFB fĂŒr ein Jahr gesperrt wurde. Er wechselte nach Lateinamerika, spĂ€ter Frankreich, musste seine Karriere aber bald gesundheitsbedingt beenden. 1955 begann er seine Trainerkarriere, zunĂ€chst bei Sturm Graz, dann beim FC Basel und bei Apollon Kalamarias. 1960 wechselte Strittich nach DĂ€nemark, wo er bis 1979 als Trainer verschiedener Klubs und der Nationalmannschaft hohen Bekanntheitsgrad erreichte.

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Laszlo Simko (* 1925)

Der 1925 in Budapest geborene StĂŒrmerstar, der 1944 nach Oberösterreich gekommen war und 1945 nicht zurĂŒckzukehren wagte, spielte beim LASK, bei Hakoah, wechselte dann wieder zum LASK zurĂŒck.

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Der 1925 in Budapest geborene StĂŒrmerstar, der 1944 nach Oberösterreich gekommen war und 1945 nicht zurĂŒckzukehren wagte, spielte beim LASK, bei Hakoah, wechselte dann wieder zum LASK zurĂŒck.
Zeitweilig war er Chauffeur Simon Wiesenthals. 1968 bis 1988 war er Lehrgangsleiter der Trainerausbildung des Oberösterreichischen Fußballverbands.

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Carlos Lima (genannt „Chico“) (1935–1994)

Geboren 1935 im brasilianischen Pernambuco (heue Recife), zuerst nach Portugal, dann nach Österreich. 1963 kaufte ihn der LASK vom FC Porto fĂŒr 10.000 Dollar. Ein SchnĂ€ppchen, auch in der damaligen Zeit. Chico war ein Ausnahmespieler, mit allen Eigenschaften der Ausnahme, auch der InstabilitĂ€t.

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Geboren 1935 im brasilianischen Pernambuco (heue Recife), zuerst nach Portugal, dann nach Österreich. 1963 kaufte ihn der LASK vom FC Porto fĂŒr 10.000 Dollar. Ein SchnĂ€ppchen, auch in der damaligen Zeit. Chico war ein Ausnahmespieler, mit allen Eigenschaften der Ausnahme, auch der InstabilitĂ€t.
Bald nach der Erringung des Meistertitels mit dem LASK 1965 begann fĂŒr Chico der Abstieg. 1972 war die Fußballerkarriere zu Ende. Schnell wurde er zum Sozialfall, mit Gelegenheitsjobs, etwa im Linzer Schlachthof. Nach einem Arbeitsunfall wurde er arbeitslos. 1994 starb er in einem Pflegeheim.

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Gerhard Sturmberger (1940–1990)

Der gelernte Schuhmacher Gerhard Sturmberger begann seine Karriere beim ASK Klagenfurt, wechselte dann zum LASK und trug von 1967 bis 1973 die KapitĂ€nsschleife. GrĂ¶ĂŸter Erfolg in seiner Laufbahn beim LASK war fĂŒr Gerhard Stumberger zweifellos der Gewinn der Meisterschaft 1964/65 und des ÖFB-Cups im selben Jahr.

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Der gelernte Schuhmacher Gerhard Sturmberger begann seine Karriere beim ASK Klagenfurt, wechselte dann zum LASK und trug von 1967 bis 1973 die KapitĂ€nsschleife. GrĂ¶ĂŸter Erfolg in seiner Laufbahn beim LASK war fĂŒr Gerhard Stumberger zweifellos der Gewinn der Meisterschaft 1964/65 und des ÖFB-Cups im selben Jahr.
In insgesamt 43 LÀnderspielen stand er als Verteidiger in der Nationalmannschaft. Zu seinem Karriereende spielte er bis 1975 drei Saisonen bei Rapid in der höchsten österreichischen Liga und dann bei kleineren oberösterreichischen und KÀrntner Vereinen.

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Adolf „Dolfi“ Blutsch (* 1940)

Adolf Blutsch begann seine Karriere bei Austria Wien, wechselte 1964 zum LASK, wo er der Meistermannschaft 1964/65 angehörte.

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Adolf Blutsch begann seine Karriere bei Austria Wien, wechselte 1964 zum LASK, wo er der Meistermannschaft 1964/65 angehörte.
Nach Engagements bei Schwarz-Weiß Bregenz und Wacker Innsbruck spielte er von 1969 bis 1972 bei SV Austria Salzburg. In Sydney (Australien) beendete er seine aktive Karriere.

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Helmut Köglberger (* 1946 in Steyr)

Als Besatzungskind auf einem Bauernhof bei Sierning aufgewachsen, kam er ĂŒber SK Amateure Steyr 1964 zum LASK (in der Saison 1964/65 Meistertitel), dann Austria Wien (1968/69 und 69/70 Meister), 1974/75 wieder zurĂŒck zum LASK.

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Als Besatzungskind auf einem Bauernhof bei Sierning aufgewachsen, kam er ĂŒber SK Amateure Steyr 1964 zum LASK (in der Saison 1964/65 Meistertitel), dann Austria Wien (1968/69 und 69/70 Meister), 1974/75 wieder zurĂŒck zum LASK.
Als sein grĂ¶ĂŸtes Spiel bezeichnete Köglberger das Spiel gegen Brasilien am 1. Mai 1974 in Sao Paolo, bei dem Österreich dem regierenden Weltmeister vor einer Kulisse von ĂŒber 120.000 Zusehern ein ehrenvolles 0:0 abrang. Köglberger lebt heute in Altenberg bei Linz, wo er nach seiner Fußball-Karriere eine Handelsgesellschaft fĂŒr Ausschank- und KĂŒhlgerĂ€te leitete.

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Klaus Lindenberger (* 1957)

Der Linzer Lindenberger begann seine Karriere 1976 beim LASK, fĂŒr den er fast zehn Jahre lange als Tormann aktiv war. 1988 wechselte er zum FC Swarovski Tirol, mit dem er seine ersten beiden Meistertitel en suite holen konnte, im ersten Jahr auch noch zusĂ€tzlich den ÖFB-Cupsieg. ZurĂŒckgekommen nach Oberösterreich, spielte er fĂŒr den FC Stahl Linz, zuletzt fĂŒr Eintracht Wels.

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Der Linzer Lindenberger begann seine Karriere 1976 beim LASK, fĂŒr den er fast zehn Jahre lange als Tormann aktiv war. 1988 wechselte er zum FC Swarovski Tirol, mit dem er seine ersten beiden Meistertitel en suite holen konnte, im ersten Jahr auch noch zusĂ€tzlich den ÖFB-Cupsieg. ZurĂŒckgekommen nach Oberösterreich, spielte er fĂŒr den FC Stahl Linz, zuletzt fĂŒr Eintracht Wels.
2002 grĂŒndete er den Ladies Soccer Club Linz (LSC Linz), der 2004 in der Frauenfußballsektion des LASK Linz als LASK Ladies aufging. Derzeit ist Klaus Lindenberger Vize-PrĂ€sident des LASK Linz.

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Ivica Vastic (* 1969)

Von seiner Heimatstadt Split kam er 1991 nach Österreich und spielte dort fĂŒr die Vienna, den VSE St. Pölten, den FC Admira/Wacker, dann beim MSV Duisburg. 1994 kam er zu Sturm Graz. Dort feierte er seine grĂ¶ĂŸten Erfolge als KapitĂ€n, Spielmacher und TorjĂ€ger (zweimal Österreichischer Meister, dreimal ÖFB-Cupsieger und dreimal Supercupsieger und dreimal Qualifikation fĂŒr die Champions League). Nach einem einjĂ€hrigen Japan-Aufenthalt spielte Vastic zwei Jahre bei Austria Wien und wechselte 2005 zum LASK.

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Von seiner Heimatstadt Split kam er 1991 nach Österreich und spielte dort fĂŒr die Vienna, den VSE St. Pölten, den FC Admira/Wacker, dann beim MSV Duisburg. 1994 kam er zu Sturm Graz. Dort feierte er seine grĂ¶ĂŸten Erfolge als KapitĂ€n, Spielmacher und TorjĂ€ger (zweimal Österreichischer Meister, dreimal ÖFB-Cupsieger und dreimal Supercupsieger und dreimal Qualifikation fĂŒr die Champions League). Nach einem einjĂ€hrigen Japan-Aufenthalt spielte Vastic zwei Jahre bei Austria Wien und wechselte 2005 zum LASK. Hier gelang 2006/07 der Wiederaufstieg in die Bundesliga.

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Die interessantesten Clubs:

SK VorwÀrts Steyr

1919 in der ehemaligen Salzburger Bierhalle in Steyr als Steyrer Fußballklub VorwĂ€rts mit den Vereinsfarben Rot und Weiß gegrĂŒndet. Den grĂ¶ĂŸten Vereinserfolg erreichte VorwĂ€rts mit dem Einzug in das BundeslĂ€ndercup-Finale im Jahre 1949, das allerdings auswĂ€rts in Wien gegen Austria Wien mit 2:5 verloren ging. VorwĂ€rts Steyr war 1949 mit Sturm Graz und Gloggnitz einer der drei ersten Vereine der obersten Österreichischen Profi-Liga, die nicht aus Wien stammen.

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1919 in der ehemaligen Salzburger Bierhalle in Steyr als Steyrer Fußballklub VorwĂ€rts mit den Vereinsfarben Rot und Weiß gegrĂŒndet. Den grĂ¶ĂŸten Vereinserfolg erreichte VorwĂ€rts mit dem Einzug in das BundeslĂ€ndercup-Finale im Jahre 1949, das allerdings auswĂ€rts in Wien gegen Austria Wien mit 2:5 verloren ging. VorwĂ€rts Steyr war 1949 mit Sturm Graz und Gloggnitz einer der drei ersten Vereine der obersten Österreichischen Profi-Liga, die nicht aus Wien stammen.
Die beste Platzierung erreichte der Verein in den Saisonen 1990/91 und 1991/92 jeweils mit dem siebten Tabellenplatz. Nach der beachtlichen Leistung im Intertoto-Cup belegte der SK VorwĂ€rts in der Bundesliga-Saison 1995/96 mit nur sechs Punkten und ohne Sieg den letzten Rang und stieg in die 2. Division ab. 1997/98 wieder in die höchste Spielklasse aufgestiegen, war der Verein bereits 1995 tief verschuldet. Nach dem 1999 folgenden Abstieg musste das Konkursverfahren eröffnet werden. Nach dem erfolgreichen Zwangsausgleich folgte ein Neubeginn in der letzten oberösterreichischen Fußballklasse (achte Spielklasse Österreichs).

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SV Ried

Die SV Ried wurde im Jahre 1912 gegrĂŒndet. Es folgte eine wechselvolle Geschichte bis 1991. Dann das Fußballwunder Ried: Im Jahre 1991 konnte die SV Ried den 3. Landesmeistertitel feiern und krönte die Saison mit dem Aufstieg in die 2. Division.

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Die SV Ried wurde im Jahre 1912 gegrĂŒndet. Es folgte eine wechselvolle Geschichte bis 1991. Dann das Fußballwunder Ried: Im Jahre 1991 konnte die SV Ried den 3. Landesmeistertitel feiern und krönte die Saison mit dem Aufstieg in die 2. Division.
Nach vier Jahren in der zweiten österreichischen Spielklasse gelang als Zweitplatzierter der 2. Division ĂŒber die Relegation gegen den Neunten der 1. Division, den FC Linz, am 24. Juni 1995 der Aufstieg in die höchste Liga Österreichs. In den Medien war stets vom „Fußballwunder Ried“ zu lesen. Von 1995 bis 2003 spielte die SV Ried in der 1. Bundesliga, 1998 wurde sie ÖFB-Cupsieger. 2003 erfolgte Abstieg in die Erste Liga, 2005 der Wiederaufstieg und mit dem 4. Platz in der Bundesliga die bis dahin beste Platzierung der Vereinsgeschichte. In der Bundesligasaison 2006/07 errang man den Vizemeistertitel, neben dem ÖFB-Cupsieg 1998 der grĂ¶ĂŸte Erfolg der Vereinsgeschichte.

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SV Chemie Linz

Bereits 1920 als einer der Ă€ltesten Linzer Vereine unter dem Namen ASK Sparta Linz gegrĂŒndet, erfolgte 1954 die Umbenennung in SV Stickstoff Linz. 1959/60 gelang der Aufstieg in die A-Liga, die heutige Bundesliga, bis 1963/64 der unglĂŒckliche Abstieg folgte.

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Bereits 1920 als einer der Ă€ltesten Linzer Vereine unter dem Namen ASK Sparta Linz gegrĂŒndet, erfolgte 1954 die Umbenennung in SV Stickstoff Linz. 1959/60 gelang der Aufstieg in die A-Liga, die heutige Bundesliga, bis 1963/64 der unglĂŒckliche Abstieg folgte. Einen Neubeginn setzte man 1973 als SV Chemie Linz.

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ASKÖ Pasching

1946 als ATSV Pasching gegrĂŒndet; zu seiner erfolgreichsten Zeit spielte der ASKÖ Pasching unter den Sponsorbezeichnungen SV PlusCity Pasching und FC Superfund von 2002/03 bis 2006/07 insgesamt fĂŒnf Saisonen im Paschinger Waldstadion in der Bundesliga.

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1946 als ATSV Pasching gegrĂŒndet; zu seiner erfolgreichsten Zeit spielte der ASKÖ Pasching unter den Sponsorbezeichnungen SV PlusCity Pasching und FC Superfund von 2002/03 bis 2006/07 insgesamt fĂŒnf Saisonen im Paschinger Waldstadion in der Bundesliga.
2007 wurde der Vereinssitz nach Klagenfurt verlegt, wo der ASKÖ Pasching mit neuer IdentitĂ€t als SK Austria KĂ€rnten auftritt.

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SC 60 Breitbrunn

Begonnen hatte alles im Lager 60 in Hörsching, in dem sich nach Kriegsende ca. 3000 FlĂŒchtlinge vorwiegend aus den Grenzgebieten Pressburg und SĂŒdmĂ€hren befanden. Da es einen SC Hörsching bereits gab, wurde der Ortsname der nĂ€chstgelegenen Ortschaft gewĂ€hlt, und zwar Breitbrunn. Der Club stieg bereits nach einem Jahr in die damals höchste Spielklasse auf.

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Begonnen hatte alles im Lager 60 in Hörsching, in dem sich nach Kriegsende ca. 3000 FlĂŒchtlinge vorwiegend aus den Grenzgebieten Pressburg und SĂŒdmĂ€hren befanden. Da es einen SC Hörsching bereits gab, wurde der Ortsname der nĂ€chstgelegenen Ortschaft gewĂ€hlt, und zwar Breitbrunn. Der Club stieg bereits nach einem Jahr in die damals höchste Spielklasse auf.
Die 1948/49 eingefĂŒhrte AuslĂ€nderklausel beendete den Höhenflug der Heimatvertriebenen rasch. Breitbrunn und Hakoah spielten nur mehr „außer Konkurrenz“. Inoffiziell Vizemeister, stieg der Club zwangsweise ab.

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Hakoah Linz

Hakoah, zu deutsch „StĂ€rke“, ist der Name zahlreicher jĂŒdischer Sportvereinigungen. Am berĂŒhmtesten war Hakoah Wien, der 1924 erster österreichischer Meister im Profifußball geworden war. 1946, als zeitweise mehr als 8000 Juden in Lagern im Großraum Linz lebten, wurde der jĂŒdische Verein Hakoah Linz gegrĂŒndet.

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Hakoah, zu deutsch „StĂ€rke“, ist der Name zahlreicher jĂŒdischer Sportvereinigungen. Am berĂŒhmtesten war Hakoah Wien, der 1924 erster österreichischer Meister im Profifußball geworden war. 1946, als zeitweise mehr als 8000 Juden in Lagern im Großraum Linz lebten, wurde der jĂŒdische Verein Hakoah Linz gegrĂŒndet.
Er hatte seinen Standort im jĂŒdischen DP-Lager Bindermichl und stieg 1948 in die höchste oberösterreichische Liga auf. 1948/49 wurden aber Hakoah Linz und der FC Breitbrunn, eine Mannschaft mit volksdeutschen Spielern, wegen der AuslĂ€nderklausel aus der Meisterschaft ausgeschlossen und durften nur außer Konkurrenz spielen. An der Meisterschaft 1949/50 nahm Hakoah nicht mehr teil.

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LASK

Der LASK wurde 1899 als Athletiksportklub Siegfried gegrĂŒndet. Die Fußballsektion entstand im Februar 1919, indem der 1908 gegrĂŒndete Linzer Sport-Club mit dem ASC Siegfried zum LASK (Linzer Athletik-Sport-Klub) fusioniert wurde. Der bislang grĂ¶ĂŸte Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn der österreichischen Meisterschaft 1964/65. Bereits in den 1920er Jahren gelang es, VorwĂ€rts Steyr als fĂŒhrenden Klub zu entthronen. Höhepunkt der Zwischenkriegszeit war der österreichische Amateurmeistertitel 1931. 1938/39 kam zwar der Aufstieg in die Gauliga, die Meisterschaft verlief allerdings Ă€ußerst schlecht. Der LASK stieg mit 0 Punkten wieder ab, das 0:21 gegen die Wiener Austria bildete die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte.
1949/50 gelang der Sprung in die A-Liga, 1953/54 kam wieder der Abstieg, 1957/58 der Wiederaufstieg. 1961/62 folge der Vizemeistertitel, 1963 das Cup-Finale, 1965 dann das Double mit dem Gewinn der Meisterschaft und des ÖFB-Cups. 1977/78 kam der neuerliche Abstieg sowie der umgehende Wiederaufstieg.

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Der LASK wurde 1899 als Athletiksportklub Siegfried gegrĂŒndet. Die Fußballsektion entstand im Februar 1919, indem der 1908 gegrĂŒndete Linzer Sport-Club mit dem ASC Siegfried zum LASK (Linzer Athletik-Sport-Klub) fusioniert wurde. Der bislang grĂ¶ĂŸte Erfolg der Vereinsgeschichte war der Gewinn der österreichischen Meisterschaft 1964/65. Bereits in den 1920er Jahren gelang es, VorwĂ€rts Steyr als fĂŒhrenden Klub zu entthronen. Höhepunkt der Zwischenkriegszeit war der österreichische Amateurmeistertitel 1931. 1938/39 kam zwar der Aufstieg in die Gauliga, die Meisterschaft verlief allerdings Ă€ußerst schlecht. Der LASK stieg mit 0 Punkten wieder ab, das 0:21 gegen die Wiener Austria bildete die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte.
1949/50 gelang der Sprung in die A-Liga, 1953/54 kam wieder der Abstieg, 1957/58 der Wiederaufstieg. 1961/62 folge der Vizemeistertitel, 1963 das Cup-Finale, 1965 dann das Double mit dem Gewinn der Meisterschaft und des ÖFB-Cups. 1977/78 kam der neuerliche Abstieg sowie der umgehende Wiederaufstieg.
Mitte der 1980er Jahre folgten die grĂ¶ĂŸten internationalen Erfolge. Nach dem neuerlichen Abstieg 1988/89, glĂŒckte 1993/94 die RĂŒckkehr in die Bundesliga, gemeinsam mit dem Rivalen FC Linz.
Im Jahr 1995 schlitterte der Club in eine finanzielle Krise, als der Linzer ASK mit einer Schuldenlast von 25 Millionen Schilling zahlungsunfĂ€hig wurde. Am 20. MĂ€rz 1995 wurde der Konkurs angemeldet, jedoch gelang es dem Verein im Wege eines Zwangsausgleichs der Liquidierung zu entgehen. 1997 kam es zur Fusion mit dem Stadrivalen und ehemaligen Meister FC Linz zum „LASK Linz“. Überschattetet wurde die folgende Saison durch den „Rieger-Skandal“, als der damalige LASK-Linz-PrĂ€sident Wolfgang Rieger mit seiner Rieger-Bank in den Konkurs schlitterte und den Verein in den sportlichen Abstieg mitriss. Der LASK schied 2000/2001 aus der obersten Spielkasse aus. Seit 2007 spielt der LASK wieder in der Bundesliga.

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FC Linz / Blau-weiß Linz

1946 als „SV Eisen und Stahl“ mit den Farben Schwarz-Weiß gegrĂŒndet, folgte 1949 die Umbenennung des Werkssportvereines in SK VÖEST Linz. Nach der kurzlebigen Fusion mit dem SVS (SV Stickstoff) und dem ebenso kurzen Gastspiel in der obersten Spielklasse erfolgte 1969 der neuerliche Aufstieg in die Nationalliga und der österreichische Meistertitel in der Saison 1973/74 und der Vizemeister 1979/80. Der Abstieg in die gesamtösterreichische 2. Division kam 1988. Der Wiederaufstieg gelang nach zwei erfolglosen AnlĂ€ufen in der Saison 1990/91.

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1946 als „SV Eisen und Stahl“ mit den Farben Schwarz-Weiß gegrĂŒndet, folgte 1949 die Umbenennung des Werkssportvereines in SK VÖEST Linz. Nach der kurzlebigen Fusion mit dem SVS (SV Stickstoff) und dem ebenso kurzen Gastspiel in der obersten Spielklasse erfolgte 1969 der neuerliche Aufstieg in die Nationalliga und der österreichische Meistertitel in der Saison 1973/74 und der Vizemeister 1979/80. Der Abstieg in die gesamtösterreichische 2. Division kam 1988. Der Wiederaufstieg gelang nach zwei erfolglosen AnlĂ€ufen in der Saison 1990/91.
Nach dem Ausstieg der „Vereinigten Oesterreichischen Eisen- und Stahlwerke“ (VÖEST) aus dem Verein nannte sich der Klub ab 1991 FC Stahl Linz, ab 1993 FC Linz. Es folgte ein fortwĂ€hrendes Auf und Ab. 1997 erfolgte trotz gar nicht so schlechter Position die Fusion mit dem Stadtrivalen LASK. Im FC Blau-Weiß Linz, der juristisch kein Nachfolgeverein ist, sammelten sich die ehemaligen VÖEST-AnhĂ€nger.

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SV Urfahr (Sportvereinigung Urfahr)

GegrĂŒndet 1912, Vereinsfarben rot-schwarz

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GegrĂŒndet 1912, Vereinsfarben rot-schwarz; der drittĂ€lteste Fußballklub des Bundeslandes Oberösterreich spielte 2007/08 in der siebtklassigen Ersten Klasse Mitte.

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Das Linzer Stadion

Linzer Stadion auf der Gugl. Das Stadion bietet in der derzeitigen Konfiguration etwas mehr als 20.000 Zuschauern Platz, davon knapp ĂŒber 12.700 auf SitzplĂ€tzen. Das Linzer Stadion ist damit Oberösterreichs grĂ¶ĂŸtes Stadion und das zweitgrĂ¶ĂŸte Leichtathletikstadion Österreichs nach dem Wiener Ernst-Happel-Stadion.

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Linzer Stadion auf der Gugl. Das Stadion bietet in der derzeitigen Konfiguration etwas mehr als 20.000 Zuschauern Platz, davon knapp ĂŒber 12.700 auf SitzplĂ€tzen. Das Linzer Stadion ist damit Oberösterreichs grĂ¶ĂŸtes Stadion und das zweitgrĂ¶ĂŸte Leichtathletikstadion Österreichs nach dem Wiener Ernst-Happel-Stadion.
Zwischen 1968 und 1997 wurden hier auch insgesamt neun LĂ€nderspiele ausgetragen. Zur Zeit wird das Stadion nur vom LASK Linz genutzt, frĂŒher war es auch die HeimstĂ€tte des ehemaligen Lokalrivalen SK VÖEST Linz; außerdem findet im Linzer Stadion einmal im Jahr das traditionelle Gugl-Meeting, Österreichs grĂ¶ĂŸte Leichtathletik-Veranstaltung, statt.
Vor der Eröffnung des Linzer Stadions am 28. Juni 1952 spielte der Klub am vereinseigenen LASK-Platz in der Paul-Hahn-Straße, wo sich heute die HTL Linz – LiTec befindet.

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Literatur:

John, Michael/Steinmaßl, Franz (Hg): 
 wenn der Rasen brennt. 100 Jahre Fußball in Oberösterreich. GrĂŒnbach: Edition Geschichte der Heimat, 2008.

Diese Aufsatzsammlung bietet alle Aspekte, die zum oberösterreichischen Fußball interessant sind: die historischen Highlights, die großen Persönlichkeiten, die vielen Liebhaber und Fans, die literarische Reflexion und die autobiographische Aufbereitung 
 Zahlreiche Berichte und Reportagen sind dem Fußball im Unterhaus gewidmet, ebenso dem Frauenfußball, der Fan-Szene und den Randgebieten dieses Sports, also eigentlich jenen Orten, aus denen der Fußball seine Leidenschaft und seine Faszination bezieht.

Weiters:

Eisenberg, Christiane (Hrsg.): Fußball, soccer, calcio. Ein englischer Sport auf seinem Weg um die Welt. MĂŒnchen 1997.

Matheis, Rudolf (Hrsg.): Ewig lockt der LASK. Das offizielle Buch zu „100 Jahre LASK“. Linz 2007.

Skocek, Johann/Weisgram, Wolfgang: Das Spiel ist das Ernste. Ein Jahrhundert Fußball in Österreich. Wien 2004.

Oberösterreichische Nachrichten, 17. Mai 2008

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