Calendarium naturale magicum perpetuum

Detailansicht: „Calendarium naturale magicum perpetuum“ - Kalender über die geheimen Dinge, Tafel 1 von 3, Leihgabe: Stift Lambach

Es stellt eine Verbindung zwischen Alchemie und Astrologie dar, ist ein Kompendium der Magie. Das Werk ist eigentlich dreiteilig, basiert auf den drei Bänden der „Occulten Philosophie“ des Agrippa von Nettesheim und soll die darin enthaltenen Theorien veranschaulichen. Gedruckt 1619 von Johann Baptist Grossschedel, gestochen von Matthäus Merian dem Älteren, zugeschrieben werden sie Tycho Brache.

Die geheime Lehre der Astrologie und Alchemie wird veranschaulicht. Die Tafeln zeigen ein frühes Beispiel eines Pentragrammaton (occultes Pentragramm mit den Buchstaben des hebräischen Namens Gottes). Die Namen und Siegel der Engel in Hebräisch und Latein werden ebenso angegeben, wie magische Quadrate, Planetenkorrespondenzen usw. Neben den Planetennamen kommen auch Sal, Sulphur und Merkur, Körper, Seele und Geist in der Alchemie, vor, ebenso der Lapis philosophorum, die Sator- Formel und vieles mehr.

Quelle: Sonderausstellung "Glaube? Aberglaube? – Gelehrtenmagie" Quelle Zusatz: KULTURAMA Schloss Tollet (2014)