Huldigung der Dianae und Dichterkr├Ânung

Huldigung der Dianae (links): Die r├Âmische G├Âttin der Jagd Diana legt dem als J├Ąger kost├╝mierten Maximilian zum Zeichen der Unterwerfung die Symbole ihrer Macht, Pfeil und Bogen, zu F├╝├čen. Sie f├╝hlt sich nicht mehr als K├Ânigin in ihrem Reich, denn Maximilian ├╝bertrifft sie als J├Ąger.

Dichterkr├Ânung (rechts): Besteht aus zwei Szenen. In der ersten Szene ist der Kaiser die Hauptfigur. Der Dichter Vinzenz Longinus wird vom Kaiser feierlich mit dem Lorbeerkranz bekr├Ânt. In der zweiten Szene entf├╝hrt der Schutzgott der W├Ąlder und Felder eine Nymphe, die Fruchtbarkeit und Erotik symbolisiert. Die Welt der Sinnlichkeit wird der Welt des Geistigen gegen├╝ber gestellt.

Die Tapisserie nach den Entw├╝rfen von Rudolf Steinb├╝chler wurde zum Schmuck der Kammerspiele in Linz anl├Ąsslich deren Er├Âffnung im Jahr 1957 angefertigt.

Entw├╝rfe, Leihgaben: O├ľ. Landesmuseum; Landesgalerie

Quelle: Stadtmuseum Wels - Burg Quelle Zusatz: Sonderausstellung "Maximilian I. Kaiser - Reformer - Mensch", 2019
Urheber: K├╝nstler: Rudolf Steinb├╝chler Rechte: Johanna Steinb├╝chler
Material: Leinwand Technik: Tempera
Datierung: vor 1957