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Marktgemeinde Gunskirchen (Hrsg.): KulturgĂŒter von Gunskirchen. HĂ€user, Höfe und Sölden. Nachlass SR Rudolf Moser, bearbeitet und ergĂ€nzt von Elfriede und Johann Weiss. 3 BĂ€nde, zahlr. Abb., Gunskirchen 2020.

Das dreibĂ€ndige Werk von Elfriede und Johann Weiss bietet eine umfassende HĂ€usergeschichte jener HĂ€user, die bereits 1789 im Josefinischen Lagebuch angefĂŒhrt sind und auf deren Parzelle sich auch heute noch ein Objekt befindet.

Marktgemeinde Gunskirchen (Hrsg.): KulturgĂŒter von Gunskirchen. HĂ€user, Höfe und Sölden. Nachlass SR Rudolf Moser, bearbeitet und ergĂ€nzt von Elfriede und Johann Weiss. 3 BĂ€nde, zahlr. Abb., Gunskirchen 2020. 880 Seiten.

Nach mehrjĂ€hriger akribischer Arbeit konnte im Mai 2020 anlĂ€sslich des 1200-jĂ€hrigen GemeindejubilĂ€ums das Ergebnis der umfassenden Recherche von Elfriede und Johann Weiss der Öffentlichkeit prĂ€sentiert werden.

In ihrem dreibĂ€ndigen Werk „KulturgĂŒter von Gunskirchen. HĂ€user, Höfe und Sölden“ hat das Ehepaar, das seit vielen Jahren im Bereich der Heimatforschung tĂ€tig ist, auf Basis des Nachlasses des Gunskirchner Heimatforschers SR Rudolf Moser im OÖ Landesarchiv zahlreiche LĂŒcken geschlossen und eine umfangreiche HĂ€usergeschichte Gunskirchens vorgelegt.  Die Publikation dokumentiert die Geschichte der HĂ€user, die im Josefinischen Lagebuch von 1789 angefĂŒhrt sind und auf deren Bauparzelle sich heute noch ein Objekt befindet. Insgesamt werden 320 HĂ€user aus 54 Ortschaften umfassend beschrieben. ZusĂ€tzlich wurden Daten aus dem Theresianischen GĂŒltbuch von 1749 aufgenommen, das die Besitzer des Hauses, deren Gewerbe, die GrundertrĂ€gnisse, die Anzahl von Zug- und Nutztieren sowie den Kauf- oder SchĂ€tzwert verzeichnet.

Zu den Ortschaften wurden außerdem Ausschnitte aus der Urmappe - dem Franziszeischen Kataster  von 1823-1830 -, Karten von Franz Anton Knittel  aus der Zeit um 1723 und auch aktuelle Luftaufnahmen ergĂ€nzt. Auch Erkenntnisse aus den JahrbĂŒchern des Musealvereins Wels und aus verschiedenen Publikationen des Welser Historikers Dr. Walter Aspernig flossen in das Werk ein.

Familie Weiss besuchte einen Großteil der Gunskirchner Familien mehrfach persönlich und konnte auf diese Weise Vieles aus den jeweiligen Familiengeschichten in Erfahrung bringen, das nicht ĂŒber Pfarrmatriken oder andere Quellen eruierbar war. Viele Fotos aus dem Besitz der einzelnen Familien konnten so in die Chronik einfließen.

Das dreibĂ€ndige Werk „KulturgĂŒter von Gunskirchen“ ist ein bedeutender Meilenstein in der Aufarbeitung der Gunskirchner Gemeindegeschichte, das insbesondere auch fĂŒr viele weitere Familienforschungen einen wichtigen Grundstein legt. 

Bitte beachten Sie: Das dreibĂ€ndige Werk ist DERZEIT VERGRIFFEN. Eine Neuauflage ist angedacht, jedoch noch nicht gesichert. Die BĂ€nde liegen in der Oberösterreichischen Landesbibliothek und in der Bibliothek des OÖ Landesarchivs zur Einsicht auf.

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