Forum O├ľ Geschichte

Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen


Das Sch├╝tzenhaus

Jede Sch├╝tzengesellschaft hat ihr eigenes Sch├╝tzenhaus. Bereits in der Kammeramtsrechnung von 1537 ist von der ÔÇ×neuen schiesh├╝ttnÔÇť die Rede, und in der Sch├╝tzenordnung von 1588 finden sich Hinweise auf eine ÔÇ×SchiesstattÔÇť.

Aus Freistadt sind zwei Sch├╝tzenh├Ąuser bekannt. Bis 1954 bestand ein zweigescho├čiges Sch├╝tzenhaus am Pregarten, in der heutigen Sch├╝tzengasse, bei der Volksschule 2. Im Erdgescho├č befanden sich Schie├č- und Aufenthalts- sowie Lagerr├Ąume, im Obergescho├č ein gro├čer Festsaal. W├Ąnde und Decken des Sch├╝tzenhauses waren mit Sch├╝tzenscheiben verkleidet. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich ├╝ber 1.000 Sch├╝tzenscheiben angesammelt.

Geschossen wurde im Erdgescho├č von den Sch├╝tzenst├Ąnden auf 170 Schritte entfernte Zielscheiben. Dort befanden sich auch zwei Unterst├Ąnde f├╝r die Zieler.

Der H├Âhepunkt eines Sch├╝tzenjahres war, und ist in Freistadt auch noch heute, ein Sch├╝tzenfest. Diese begannen mit einer Messfeier in der Kirche. Danach wurden die Sch├╝tzen von ihren G├Ąsten im Festzug zum Sch├╝tzenhaus geleitet, wo die Bewerbe stattfanden. Am Ende gab es ein gro├čes Festessen mit Musik und Bewirtung. Durch den Bau der Schulen im Jahr 1954 wurde das Sch├╝tzenhaus allerdings abgerissen und in Folge ein neuer Standort gesucht.

Das heutige Sch├╝tzenhaus befindet sich an der B 310, nahe der Ortschaft Vierzehn. Es wurde zwischen 1985 und 1995 errichtet und der Betrieb f├╝r Kleinkaliber auf 10 St├Ąnden und f├╝r Luftdruckwaffen auf 16 St├Ąnden aufgenommen.

Der Schie├čsport, fr├╝her eine reine M├Ąnnerdom├Ąne, erfreut sich heute bei Jung und Alt, Mann und Frau gro├čer Beliebtheit.

Autoren: Alois Preinfalk,Stefanie Fragner, 2020
 


Střelnice

Ka┼żd├Ż st┼Öeleck├Ż spolek m├í svou vlastn├ş st┼Öelnici. ÔÇ×Nov├í st┼Öeleck├í chataÔÇť je zm├şn─Ťna v ├║─Źetnictv├ş ├║┼Öedn├ş komory z roku 1537 a ve st┼Öeleck├ęm ┼Ö├ídu z roku 1588 se najdou odkazy na ÔÇ×st┼Öeli┼ít─ŤÔÇť.

Ve Freistadtu jsou zn├ímy dv─Ť st┼Öelnice. A┼ż do roku 1954 existovala v Pregartenu, v dne┼ín├ş ulici Sch├╝tzengasse u z├íkladn├ş ┼íkoly, dvoupodla┼żn├ş st┼Öelnice. V p┼Ö├şzem├ş se krom─Ť prostor ke st┼Öelb─Ť nach├ízely i obytn├ę m├şstnosti a sklady, v horn├şm pat┼Öe byl velk├Ż tane─Źn├ş s├íl. St─Ťny a stropy st┼Öelnice byly pokryty st┼Öeleck├Żmi ter─Źi. V pr┼»b─Ťhu stalet├ş se jich zde nahromadilo v├şce ne┼ż tis├şc. St┼Ö├şlelo se v p┼Ö├şzem├ş ze stojan┼» na c├şlov├ę ter─Źe vzd├ílen├ę 170 krok┼». Pro c├şln├ęho se zde nach├ízely tak├ę dva kryty.

Ke st┼Öeleck├Żm spolk┼»m pat┼Öily rovn─Ť┼ż st┼Öeleck├ę slavnosti. Ty za─Ź├şnaly m┼í├ş svatou v kostele. Pot├ę byli st┼Öelci doprov├ízeni sv├Żmi hosty v pr┼»vodu do st┼Öelnice, kde se konala sout─Ť┼ż. Slavnost byla uzav┼Öena velkou hostinou s hudbou a z├íbavou. P┼Öi v├Żstavb─Ť ┼íkoly v roce 1954 byla st┼Öelnice zru┼íena a hledalo se m├şsto pro novou.

Dne┼ín├ş st┼Öelnice se nach├íz├ş u silnice B3 110, nedaleko vesnice Vierzehn. Byla postavena v letech 1985ÔÇô1995 s 10 stanovi┼íti pro st┼Öelbu z pu┼íky mal├ęho kalibru a 16 pro vzduchov├ę zbran─Ť.

St┼Öelba, d┼Ö├şve dom├ęna mu┼ż┼», je dnes velmi obl├şben├í u mu┼ż┼» i ┼żen, bez ohledu na v─Ťk.
 

├ťbersetzung: Veronika, Katarina und Kristyna Krabatschova, 2020
 


Dokumentation zur Sonderausstellung "Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen" im M├╝hlviertler Schlossmuseum Freistadt vom 27. Juni bis 3. Oktober 2020.

┬ę 2021