Forum O├ľ Geschichte

Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen


Die ├Ąltesten Nachweise

Die ├Ąltesten Nachweise zu den Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen finden sich in Rechnungen und Abgaberegistern des 16. Jahrhunderts. Die ├Ąlteste erhaltene Sch├╝tzenscheibe aus Freistadt stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Kammeramtsrechnungen 1522ÔÇô1530
Die Aufzeichnungen enthalten den ersten Nachweis ├╝ber die Sch├╝tzen ├╝berhaupt. Im Jahre 1525 ist protokolliert, dass Lorenz Waldherr, Mitglied des ├Ąu├čeren Rats bzw. Gremiums, vielleicht auch Sch├╝tzenmeister, 5 Schilling und 3 Dinare ausbezahlt werden, die er f├╝r das Hosentuch aufgewendet hat, das den Sch├╝tzen bewilligt wurde.

Veith Stahel, G├╝ltbuch 1557
Aus dem G├╝ltbuch geht hervor, dass auf dem Pregarten in Freistadt im Jahr 1557 eine Schie├čst├Ątte und Kegelstatt betrieben wurde. Einer Erw├Ąhnung zufolge hat Niclas Scherrhagkl, Besitzer eines Hauses im 2. Viertel der Stadt, ├╝ber einen Hopfengarten ÔÇ×auf dem Pregarten bei der KheglstatÔÇť verf├╝gt. Diese Kegelstatt durfte mit Bewilligung des Rats nur neben der Schie├čst├Ątte, und ausschlie├člich w├Ąhrend der Schie├čzeiten betrieben werden.

Sch├╝tzenscheibe 1758
Diese Sch├╝tzenscheibe ist eine Besonderheit. Das Scheibenbild zeigt Spiel und Unterhaltung rund um ein Sch├╝tzenfest. An das Sch├╝tzenhaus grenzt ein mit B├Ąumen ums├Ąumter Schie├čplatz und der Zielerbereich mit den vorbereiteten Sch├╝tzenscheiben. Abgesehen vom Wettkampf ist vor allem das Rundherum bedeutend. Sch├╝tzenfeste dienen der Unterhaltung, ├Ąhnlich eines Jahr- oder Wochenmarktes.
Das Kegelscheiben ist ein besonderes Freizeitvergn├╝gen und auch Kartenspielen, Musik und gutes Essen geh├Âren dazu.
 

Autoren: Alois Preinfalk,Stefanie Fragner, 2020
 


Nejstar┼í├ş doklady

Nejstar┼í├ş doklady o st┼Öelc├şch z Freistadtu lze nal├ęzt v ├║─Źetn├şch dokladech ze 16. stolet├ş. Nejstar┼í├ş dochovan├Ż st┼Öeleck├Ż ter─Ź z Freistadtu poch├íz├ş z 18. stolet├ş.

├Ü─Źty kancel├í┼Ösk├ę komory (1522ÔÇô1530)
Tyto z├íznamy obsahuj├ş v┼»bec prvn├ş d┼»kazy o m├şstn├şch st┼Öelc├şch. V roce 1525 byla podle nich vyplacena Lorenzi Waldherrovi, ─Źlenovi spolkov├ę rady (a nejsp├ş┼í i st┼Öelmistrovi), ─Ź├ístka 5 ┼íilink┼» a 3 din├íry ÔÇô tu utratil za ochrann├ę z├íst─Ťry kalhot pro st┼Öelce spolku.

Kniha da┼łov├Żch registr┼» (1557)
Z knihy da┼łov├Żch registr┼» vypl├Żv├í, ┼że st┼Öelnice a ku┼żelna byla provozov├ína v Pregartenu ve Freistadtu u┼ż v roce 1557. Podle zm├şnky m─Ťl Niklas Scherrhagkl, majitel domu ve druh├ęm m─Ťstsk├ęm obvodu, chmelnici ÔÇ×na Pregartenu pobl├ş┼ż KheglstatuÔÇť. Se souhlasem m─Ťstsk├ę rady bylo mo┼żn├ę tuto ku┼żelnu provozovat v├Żhradn─Ť v r├ímci st┼Öelnice a pouze v dob─Ť st┼Öelby.

St┼Öeleck├Ż ter─Ź (1758)
Tento ter─Ź je v├Żjime─Źn├Ż: obr├ízek na n─Ťm ukazuje hry a z├íbavy spojen├ę se st┼Öeleck├Żmi slavnostmi. Prostor st┼Öelnice je lemov├ín stromov├şm, v c├şlovi┼íti jsou p┼Öichyst├íny ter─Źe ke st┼Öelb─Ť. D┼»le┼żit├ę v┼íak nen├ş pouze samotn├ę kl├ín├ş, ale i okoln├ş detaily. St┼Öeleck├ę slavnosti slou┼żily lidem k rozpt├Żlen├ş, stejn─Ť jako v├Żro─Źn├ş nebo t├Żdenn├ş trhy. Tak├ę ku┼żelk├í┼Östv├ş bylo obl├şbenou volno─Źasovou aktivitou, vedle karetn├şch her, hudby ─Źi dobr├ęho j├şdla.
 

├ťbersetzung: Veronika, Katarina und Kristyna Krabatschova, 2020
 


Dokumentation zur Sonderausstellung "Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen" im M├╝hlviertler Schlossmuseum Freistadt vom 27. Juni bis 3. Oktober 2020.

┬ę 2021