Forum O├ľ Geschichte

Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen


Gl├╝cksscheiben

Sch├╝tzenscheiben zu bemalen hat in Freistadt eine lange Tradition. Durch Nachforschungen in der Fachliteratur wird ersichtlich, dass die Freist├Ądter Sch├╝tzen zu den ersten geh├Âren, die auf figural bemalte Scheiben geschossen haben.

Ladschreiben aus 1546
Das Schreiben richtet sich an die Sch├╝tzen des Marktes Leonfelden und enth├Ąlt den exakten Wertungsmodus einer Gl├╝cksscheibe:

Die Gl├╝cksscheibe ist demnach in verschiedenf├Ąrbige, schachbrettartige Felder (ÔÇ×schachtÔÇť) eingeteilt. G├╝ltig sind jene Fl├Ąchen, in die ein Nagel eingeschlagen ist. Die roten Felder z├Ąhlen vier, die wei├čen drei, die schwarzen zwei und die ÔÇ×wa├č gebrentÔÇť (gebrannt) einen Schuss (=Punkt). Der Sch├╝tze mit den meisten Punkten hat das Best samt einer Fahne gewonnen. Die Originalgr├Â├če wird mit ÔÇ×┬ż Ellen vom NagelÔÇť angegeben (entspr. 120 x 120 cm).
F├╝r die Ausstellung wurde aus dieser Beschreibung ein Scheibenbild  rekonstruiert und als Schaust├╝ck im Ma├čstab 1:3 (40 x 40 cm) nachgebildet.

Beschreibung des Gl├╝cksschie├čens von 1599
In dem sechsseitigen Manifest ist das System des Gl├╝cksschie├čens genau beschrieben, woraus sich folgendes Scheibenbild ableiten l├Ąsst: auf der Gl├╝cksscheibe sind 16 ÔÇ×runde FelderÔÇť, 12 V├Âgel und ein Kranz aufgemalt. In jedem runden Feld befinden sich drei mit Zahlen versehene Karten. Auch die V├Âgel tragen eine Zahl.
Das Scheibenbild wurde anl├Ąsslich des 500-j├Ąhrigen Bestehens des Freist├Ądter Sch├╝tzenvereins nach den Beschreibungen von 1599 rekonstruiert.
 

Autoren: Alois Preinfalk,Stefanie Fragner, 2020
 


Ter─Źe ┼ít─Ťst├ş

Malov├ín├ş st┼Öeleck├Żch ter─Ź┼» ve Freistadtu m├í dlouhou tradici. V├Żzkum v odborn├ę literatu┼Öe ukazuje, ┼że freistadt┼ít├ş st┼Öelci st┼Ö├şleli na figur├íln─Ť malovan├ę c├şle jako jedni z prvn├şch.

Dopis ze st┼Öeleck├ę sk┼Ö├ş┼łky (1546)
Dopis je ur─Źen st┼Öelc┼»m z obce Leonfelden a obsahuje p┼Öesn├Ż bodovac├ş syst├ęm pro ter─Źe ┼ít─Ťst├ş. Ter─Ź je rozd─Ťlen na r┼»zn─Ť zbarven├í pole podobn├í ┼íachovnici (schacht). Platn├í jsou pouze ta pole, ve kter├Żch je zatlu─Źen h┼Öeb├şk. ─îerven├í pole se po─Ź├ştaj├ş za ─Źty┼Öi body, b├şl├í za t┼Öi, ─Źern├í za dva a st┼Öed za jeden bod. St┼Öelec s nejv├şce body vyhr├íl krom─Ť vlajky i hlavn├ş cenu. P┼»vodn├ş velikost ter─Źe ─Źinila ÔÇ×3/4 lokte od st┼Öedov├ęho h┼Öeb├şkuÔÇť (co┼ż odpov├şd├í 120├Ś120 cm). Pro tuto v├Żstavu byl ter─Ź zrekonstruov├ín v m─Ť┼Ö├ştku 1:3 (40├Ś40 cm).

Popis ter─Źe ┼ít─Ťst├ş (1599)
V tomto ┼íestistr├ínkov├ęm dokumentu je podrobn─Ť pops├ín syst├ęm st┼Öelby na ter─Ź ┼ít─Ťst├ş, z n─Ťho┼ż si lze ud─Ťlat i obr├ízek o ter─Źi: je na n─Ťm namalov├íno 16 kulat├Żch pol├ş, 12 pt├ík┼» a v─Ťnec. V ka┼żd├ęm poli jsou t┼Öi karty s ─Ź├şselnou hodnotou, ─Ź├şslo maj├ş tak├ę pt├íci. Ter─Ź byl zrekonstruov├ín podle popisu z roku 1599 p┼Öi p┼Ö├şle┼żitosti 500. v├Żro─Ź├ş freistadtsk├ęho st┼Öeleck├ęho spolku.
 

├ťbersetzung: Veronika, Katarina und Kristyna Krabatschova, 2020
 


Dokumentation zur Sonderausstellung "Die Freist├Ądter B├╝chsensch├╝tzen" im M├╝hlviertler Schlossmuseum Freistadt vom 27. Juni bis 3. Oktober 2020.

┬ę 2021