Seit mehr als hundert Jahren stand auf einer kleinen Insel in der Mitte der Kreuzung Lambach - Gmunden - Stadl-Paura - Wimsbach ein mächtiges Holzkreuz. Da Stadl-Paura damals noch keinen eigenen Friedhof hatte, wurden die Toten in Lambach beerdigt. Der Trauerzug hielt an dieser Stelle an und es wurde ein „Vaterunser" gebetet.
Im Zuge der Verbreiterung der Gmundner Bezirksstraße wurde dieses Kreuz 1966 entfernt und nicht wieder aufgestellt. Im Jahre 1993 konnte durch die Interessengemeinschaft Kleindenkmäler der Orginalkorpus eruiert und nach einer gründlichen Vorbehandlung durch Bruno Zizler, Lindach, Habergstraße 2, neu bemalt werden. Adolf Springer, Stadl-Paura, Schwanenstädterstraße 42, fertigte das Eichenkreuz an. Dieses Kleinod steht nunmehr in unmittelbarer Nähe des seinerzeitigen Standortes. Die Einweihung nahm Pater Paulus Fuchshuber am 5. September 1993 vor.