Schon seit 1902 stand vor dem Stadlerhof in Weberndorf 6 eine Kapelle. Sie wurde auf Grund eines Gelöbnisses errichtet. Wenn Frau Stadler wieder aus dem Spital heimkommen würde, wo sie den Schleier der Madonna stickte, würde sie eine Kapelle erbauen lassen. Ein vor dem Hof stehender Geräteschuppen wurde zur Kapelle um und ausgebaut. Maria Stadler konnte das Glück zu Hause zu sein nicht lange genießen, denn sie starb dann doch im Jahre 1907. 1974 stellten die jetzigen Besitzer fest, dass die Mauern der Kapelle schon schlecht wurden, sie hatten ja keine Grundfesten. Eine Mauer stand schon schief und drohte umzufallen. Nach Beratung mit Baufachleuten beschloss man, die alte von Fliederstauden flankierte Kapelle, die im rechten Winkel zum Hof stand, abzutragen und an ihre Stelle eine neue in West-Ost-Richtung zu erbauen. Der rechteckige Bau hat einen 3/8 Abschluss mit 135 cm Länge. Das Satteldach ist über einer gepflasterten Vorfläche 150 cm mit einer Holzkonstruktion vorgezogen und auf 2 Steinpfeilern- steinsichtig gemauerte Granitsteinziegelpfeilern- gestützt.