Steinpichler-Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Gut
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Ort (Bezirk):
4580 Windischgarsten (Kirchdorf an der Krems)
Adressbeschreibung:
An der alten Pyhrnpassstraße
Adresse (Ortschaft):
Pyhrnstraße
Breiten-, Längengrad:
47.715613023053, 14.3353383255 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
620 cm

b) Gesamtbreite:
425 cm

c) Gesamttiefe:
370 cm

m) Bekrönungshöhe:
130 cm

n) Bekrönungsbreite:
60 cm

o) Bekrönungstiefe:
35 cm

p) Nischenhöhe:
340 cm

q) Nischenbreite:
240 cm

r) Nischentiefe:
140 cm
AKfKDF_Bemassung_Kapellenbildstock_Vereinheitlicht.png
Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1810


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Selige Maria bitte für uns.


Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1884 renoviert

Besondere Funktion
Wallfahrt - Zwischenstation
Für die Wallfahrt der Windischgarstner nach Frauenberg jeweils am 1. Sonntag nach Pfingsten
Kapellenausstattung

Kniebank
Vor dem Bildstock ist eine Kniebank aufgestellt.


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
Gefasst, restauriert lt. Inschrift in der Aushöhlung 1811 von Tischlermeister Matheus Greiml Windischgarsten 62, von Malermeister Franz Gruber Windischgarsten 1885 und 1889, von Sepp Pirc aus Leoben 1968 und von Jörg und Lia Strohmann 1985 (alte Fassung freigelegt und ergänzt, Ölvergoldung).

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria Königin


Kreuz
Kreuzform

Patriarchen Kreuz (mit Kleeblattenden)
geschmiedet, auf einer aus Kupferblech getriebenen Kugel und Knauf

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Das Metallkreuz an der Spitze des Pyramidendaches sitzt auf einem Knauf.

Künstler

Lindemayr, Andreas Ferdinand (25.11.1686 - 10.12.1759)
Aus der Werkstatt von Lindemayr vom Stift Spital am Pyhrn.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
Ockergelb, Gesims und Pilaster weiß.

Errichtung
1735 - 1745

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Erbaut für die gelobte Wallfahrt nach Frauenberg am Sonntag vor Pfingsten jeden Jahres.

Erbaut um 1735 von der Fuhrwerksfamilie Steinpichler, Windischgarsten 12 (heute Wellness-Hotel Dilly), wurde lt. Inschrift 1810 und letztmalig 1984 restauriert. Die lebensgroße Marienstatue weist Ähnlichkeiten  zu den Figuren am Nothelferaltar der Kirche Spital a.P. auf, Jesuskind u. Krone der Gottesmutter wurden 1992 gestohlen.

Das Pyramidendach, das vorne vorgezogen ist, ist mit Holzschindeln gedeckt. Die Traufenlinie ist geputzt, daran schließt ein mehrfach profiliertes Gurtgesims. Die Mauerkanten sind als Pilaster mit doppelten dorischem Kapitellen gestaltet. Die Rundbogennische ist mit einem Schmiedeisengitter verschlossen, das aus der Hofschmiede-Werkstätte des Andreas Ferdinand Lindemayr in Spital a.P. stammt.

Literaturquelle
1994
Windischgarsten,
Dr. Hans Krawarik , Seite 202,203
Datenbankerfassung
2021-01
Strohmann Jörg
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
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