Das Stöckl ist eine kleine Kapelle mit einem Pyramidendach, das mit Biberschwanzziegeln gedeckt ist. Das vorgezogene Dach wird von zwei gedrechselten Säulen (Höhe 1,2 m Holzstärke 140 mm x 140 mm) abgestützt, die auf der 1,4 m langen Mauer beim offenen Eingang stehen. Die Nische ist 1,5 m zurückgesetzt und mit einer oben runden, schmiedeeisernen Tür (Höhe 1 m, Breite 0,92 m) verschlossen. Vor der Statue des auferstanden Heilands befindet sich im Monat Mai eine Madonna mit Kind. Der Boden dieser kleinen Kapelle ist mit Granitplatten ausgelegt. Der Zugang und neben den Außenwänden rund um die Kapelle ist eine Betonplattenpflasterung. Die Kapelle wurde im Jahre 1989 erbaut und am 18. Mai 1990 gesegnet. Die Maurer-, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten wurden vom Vater des Besitzers aus Münzkirchen ausgeführt. Malerei und Beschriftungen erledigte der Besitzer selbst (er war Malermeister). Die erste Restaurierung dieses Stöckls wurde 2001 durchgeführt.