Unfallkreuz Kammerer

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfaches Kreuz
Kreuzform:
Lateinisches Kreuz (mit frei gestalteten Enden)
Kreuzdarstellung:
Kruzifix
Zustand:
Witterungsschäden
Ort (Bezirk):
4794 Kopfing im Innkreis (Schärding)
Adressbeschreibung:
Das Kreuz befindet sich, wenn man vom Bauernhof der Familie Zachbauer, vulgo Hosner, den Feldweg ca. 300 m Richtung Voggedtsedt / Engertsberg geht. Bei der Wegkreuzung im Wald führt dann der Waldweg links hinunter, wo sich das Kreuz nach ca. 200m befinde
Adresse (Ortschaft):
Entholz 8
Breiten-, Längengrad:
48.416976, 13.667793 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
182 cm

b) Gesamtbreite:
47 cm

c) Gesamttiefe:
6,5 cm

d) Sockelhöhe:
35 cm

e) Sockelbreite:
35 cm

f) Sockeltiefe:
22 cm

j) Kreuzhöhe:
147 cm

k) Kreuzbreite:
47 cm

p) Bild/Figurenhöhe:
39 cm

q) Bild/Figurenbreite:
29 cm

r) Bild/Figurentiefe:
4,5 cm
AKfKDF Bemassung Kreuz Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
An dieser Stelle verunglückte am 22. Juli 1969, 8 Uhr früh, der Landwirt Johann Kammerer aus Engertsberg Nr. 3 mit seinem Traktor tödlich im 56. Lebensjahr. Herr gib ihm die ewige Ruhe und errette uns aus aller Not.


Symbol

Bannrosette
Im Kreuzungszentrum vorne ist eine Rosette angebracht.


Symbol

Kreuz: Lateinisches Kreuz
an der Vorderseite des Sockels herausgemeißelt in einer dafür vorgesehen Nische

Sakrale Figur
Material für Figuren

Metall
Gusseisen

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Fides
steht für Glaube, ist die Tochter der hl. Sophia, wird als Heilige verehrt und ist oft am Fuß von Gusseisenkreuzen mit erhobenem Kelch und Kreuz anzutreffen

Metall
Metall-Art

Eisen/Stahl
Gusseisenkreuz

Metall-Technik

gegossen


Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine
Der Granitsockel (Länge 40cm Tiefe 22cm und Höhe ca. 40cm) hat auf der Vorderseite ein herausgemeißeltes Kreuz (Höhe ca. 39cm, Breite 19, Kreuzbreite 4cm).

Stein-Technik

behauen

Errichtung
1970

Votationsgrund
Unfall mit tödlichem Ausgang

Der Landwirt Johann Kammerer fuhr um ca. 8 Uhr mit dem Traktor auf dem schmalen Waldweg, er wollte für seine Kühe Gras holen. Dabei kam er vom Weg ab, überschlug sich seitlich an dieser Stelle mit der sehr steilen Böschung, kam unter das Fahrzeug und wurde erdrückt. Herr Manfred Haderer und seiner Mutter Zäzilia, die auf einer nahe gelegenen Wiese arbeiteten, sahen, wie der Landwirt in den Wald fuhr, aber nicht mehr herauskam. Sie schauten nach und fanden den tödlich Verunglückten. Daraufhin verständigte Hr. Haderer die Nachbarn, Herrn Mathias Schönbauer und Herrn Hermann Zauner, die dann die Verständigung der Angehörigen und die Bergung des Verunglückten einleiteten.

Das Gusseisenkreuz ist auf einem Granitsockel befestigt. In der Mitte des Kreuzes befindet sich eine ovale Tafel mit der Unfallbeschreibung. Der Gekreuzigte ist ein 4-Nagelchristus. Die ursprüngliche Bemalung war schwarz im Hintergrund und silberfarben im Vordergrund. In der Kreuzmitte ist dahinter ein Kreuzstrahlennimbus (Durchmesser ca. 32cm) angebracht. Der Kreuzfuß ist als Säulentor gestaltet, mit kannelierten Säulen mit Tellerkapitellen, auf denen sich Fialen erheben, die einen durchbrochenen Wimberg einschließen. In der Mitte steht Fides. Das Kreuz wurde 1970 aufgestellt.

alternative Quelle
Recherchen Johann Gschwendtner
Datenbankerfassung
2021-02
Gschwendtner Johann
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich