Johann Rahstorfer sen. hatte den Wunsch geäußert, in der Nähe seiner Familie beigesetzt zu werden.
Daher wurde beschlossen, auf dem Grundstück in der Au eine Kapelle zu errichten. Mit dem Bau wurde im Herbst 1998 begonnen. Die Bauarbeiten und die Ausgestaltung der Laubenkapelle wurden hauptsächlich von der Familie durchgeführt.
Ein kleiner Dachreiter mit vier Schallfenstern, einem Zeltdach und einem lateinischen Kreuz vervollständigen die Kapelle. Das leicht geknickte Satteldach ist mit Biberschwanzziegeln gedeckt und nach vorne mit einer Holzkonstruktion zur Laube verlängert, diese ruht auf 2 geputzten Säulen. Ein Rundbogen-Eingang, der mit einer Schmiedeeisengittertür verschlossen ist, führt in den Innenraum. Auf der Mensa der Altarnische befindet sich eine geschnitzte, gefasste Madonna mit Kind. Die Marienstatue und das „Ewige Licht“ stammen aus Perg.
Nach 3-jähriger Bauzeit wurde die „Waldkapelle“ am 13. Oktober 2001 von Pfarrer Pater Gotthard Niedrist (damaliger Pfarrer in Scharnstein) gesegnet. Es fanden schon Maiandachten und Taufen in der Kapelle statt.
Am 31. August 2006 verstarb Johann Rahstorfer sen. im 82. Lebensjahr und seine Urne wurde, wie von ihm gewünscht, in der Kapelle beigesetzt.