Wappenstein der Gera

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Denkmaltragendes Objekt
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4182 Oberneukirchen (Urfahr-Umgebung)
Adressbeschreibung:
am der Fassade des Schlosses, Waxenberg 1
Adresse (Ortschaft):
Waxenberg 1 (Waxenberg)
Breiten-, Längengrad:
48.477047856328, 14.190557676652 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
65 cm

b) Gesamtbreite:
80 cm
AKfKDF_Bemassung_Allgemein_Vereinheitlicht
Wappen
Wappentyp

Adel
Wappen der Familie Gera rechts und Wappen der Familie Thurzo von Bethlen-Falva links


Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
MDLXII


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Gera und Turco von Bethlen Falva


Wappen
Wappentyp

Adel
Starhemberg


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Starhemberg


Wappen
Wappentyp

Adel
Jörger


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Jörger

Stein
Stein-Art

Sandstein

Stein-Technik

behauen

Errichtung
1537

Errichtungsgrund
Anlass mit zurückliegendem/historischem Bezug

Auf weißem Untergrund sind die beiden oben angeführten Herrscherwappen der Starhemberger und Jörger in Höhe des ersten Stockes an die Hauswand gemalt.

Vertieft gesetzt ist der Wappenstein mit den beiden zueinander geneigten Wappen der von Gera und Turco von Bethlen Falva unterhalb der Wappen der Starhemberger und Jörger am westlichen Flügel des Schlosses Waxenberg. Die Wappen sind plastisch herausgearbeitet und mit einer römischen Jahreszahl (1557) versehen. Darunter stehen die Namen der Adeligen.

Legende:  Die Herren von Gera hatten Waxenberg von den Habsburgern ab 1537 zu Lehen. Von 1614 bis 1647 waren sie Besitzer von Waxenberg und verkauften es an die Starhemberger, die noch heute im Besitz der Herrschaft Waxenberg sind. Erasmus II. Herr Gera Ritter zu Arnfeld war mit Magdalena von Türzin, Tochter des Freiherrn Turzo von Bethlenfalva, verheiratet. Deshalb auch die Inschrift „Gera und Turco von Bethlen Falva 1562“.

alternative Quelle
Recherchen Friedrich Wimmer
Datenbankerfassung
2021-12
Wimmer Fritz
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich