Turnhalle des Turnvereines -Sgraffito

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Denkmaltragendes Objekt
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4082 Aschach an der Donau (Eferding)
Adresse (Ortschaft):
Rathausgasse 4
Breiten-, Längengrad:
48.367825664353, 14.024210572461 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1965


Inschrift
Inschriftentyp

Monogramm
J. St.

Einfache Inschrift
Turnhalle des Allg. Thurnervereines Aschach a.d. Donau

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Die Inschrift in Frakturschrift ist ebenfalls in Sgraffito-Technik, dunkelbraun auf mittelbraunem Grund, neben der Bilddarstellung unter dem Vereinslogo. J.ST. steht für Johann Steinschaden


Wappen
Wappentyp

Verein
ÖTB


Symbol

Kreuz: Turnerkreuz
1844 von Johann Heinrich Felsing für den Deutschen Turner -Bund gestaltet. Es befindet sich in einem Kreis hinter dem Turner.

Profanes Bild
Material für Bilder

Putz
Das dreiteilige Bildmotiv stellt im linken Bereich einen Turner mit Fahne und Fackel vor dem Turnerkreuz dar. Rechts daneben die Initialen "J.St." und die Jahreszahl "1965". Wieder rechts daneben befindet sich das Logo des Österreichischen Turnerbundes (Österreich-Fahne mit "ÖTB") sowie darunter die Inschrift "Turnhalle des Allg. Thurnvereines Aschach a.d. Donau".

Künstler

Steinschaden, Josef (26.12.1908 - 27.1.1981)
Sgraffito

Errichtung
1965

Errichtungsgrund
Anlass mit aktuellem Bezug

Das Sgraffito wurde anlässlich 60 Jahre Achacher Turnverein angbracht

Sgraffito an der Turnhalle des Turnvereines, Rathausgasse Nr. 4.
Der Aschacher Turnverein feierte 2005 sein hundertjähriges Bestandsjubiläum. Der Traum einer eigenen Turnhalle ging jedoch erst 1956 in Erfüllung. Das Sgraffito befindet sich seit 1965 über der Eingangsfassade.

Sgraffiti von Josef Steinschaden
Geboren am 26.12.1908 in Wels nahm Josef Steinschaden dort eine mehrjährige Ausbildung beim akademischen Bildhauer Franz Fuchs. Seine große Liebe galt der Musik, die er 1933-36 in der Regimentsmusik beim alten Bundesheer und von 1937-1975 als Kapellmeister in Aschach, sowie als Mitglied des dortigen Kirchenchores und der Liedertafel pflegen konnte. Steinschaden war von 1938 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1970 Angestellter der Marktgemeinde, unterbrochen nur durch den Kriegsdienst und einige Jahre danach als Mitarbeiter beim Bildhauer Fuchs. In Aschach selbst gestaltete er zahlreiche Sgraffiti, Ansichten von Aschach und Musikerportraits. Josef Steinschaden verstarb am 27. Jänner 1981.
Wie bekannt, handelt es sich beim Sgraffito um eine Dekorationstechnik, bei der verschiedene Farb- oder Putzschichten übereinander aufgebracht und die dargestellten Szenen herausgeritzt werden. Quelle: Golker, Adolf: Kleindenkmäler in Aschach an der Donau, Aschach 2008, S. 67

Literaturquelle
2008
Kleindenkmäler in Aschach an der Donau,
Dr. Adolf Golker, Seite S. 62
Datenbankerfassung
2023-03
Lebenswertes Aschach
Letzte Überarbeitung
2024-10
KD Administrator
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich