An der Abzweigung des Bauernhubergutes von der alten Mühlbergstraße wurde diese mächtige, granitene Rundsäule errichtet. In die vier Seiten des quadratischen Sockels, der auf drei Stufen steht, sind das Christusmonogramm IHS mit Kreuz und Herz, das Marienmonogramm, an der Vorderseite ein Kelch. an der Rückseite die Jahreszahl 1862 eingemeißelt. Am Aufbau sind vier vom Sierninger Künstler Helmut Schlager sehr gut restaurierte Blechbilder, die Hl. Dreifaltigkeit, die Muttergottes mit dem Kind, der hl. Leonhard mit Kette (Patron der Gefangenen) und der hl. Florian dargestellt. Vier Granitsäulen an den Ecken, die ein Eisenzaun verbindet, bilden die Umgrenzung. In den Sommermonaten hängen rund um den Zaun schön bepflanzte Blumenkästen. Früher wurden dort bei Begräbnissen aus Brunnern die Leichen von Priestern empfangen und gesegnet.