Das Kreuz ist benannt nach dem Tremlgut. An der Weggabelung Wallern – Steinersdorf steht zwischen zwei Ahornbäumen mit schönen Kugelkronen das Holzkreuz mit Schutzdach. Auf den Querbalken sind die Initialen F und J M und die Jahreszahl 1944 geschnitzt. Ein Blechbild (62 x 56 cm) zeigt die Kreuzigungsgruppe. Das Bild wurde 1965 von Anton Windhager restauriert. Unter dem Bild steht geschrieben »Renoviert 1965 von Franz und Josefa Mayrhofer«. Auf dem Kreuzstamm hängt eine Inschrifttafel mit folgendem Text: »Das spricht das Kreuz, das hier am Weg
steht, dem Wanderer, er vorübergeht: Der Herr trug es nicht für sich, er trug es für Dich, o ahme ihm es nach, die große Schmach. Drum sollst Du stets ermessen und nie vergessen die Tropfen, die aus seiner Seite fließen und das Kreuz mit frommer Ehrfurcht grüßen. Amen«. In den Kreuzfuß ist das Christusmonogramm IHS gekerbt. Hinter dem Kreuz steht ein Lattengitter. Es soll das Betreten des dreieckigen Rasens verhindern. Franz Mayrhofer, ehemaliger Besitzer des Tremelgutes, ließ es zum Dank für die heil überstandenen Kriegswirren errichten. Früher stand schon
ganz in der Nähe am Hang längs der Straße ein Holzkreuz, das an den im Jahre 1880 ermordeten Johann Holzinger, Besitzer des Tremelgutes, erinnerte. Der Mörder soll seine Tat erst auf dem Sterbebett gebeichtet haben.