Vor der Erbauung der Kapelle stand dort ein Kreuz mit Blechbild. Der ehemalige Besitzer des Mayrhoferanwesens, Johann Huemer, litt an Wassersucht. Er stiftete 1905 diese Gebetsstätte, weil er sich vielleicht dadurch eine Linderung seines Leidens erhoffte. Der Bau hat ein ziegelgedecktes Satteldach. Die Giebelfeldspitze bekrönt ein kleines Eisenkreuz. Die Kapelle ist im Winter nach außen mit einer Holztür versperrt. Im Sommer befindet sich dort ein schmiedeeisernes Gitter. Seitlich ist je ein schmales Rundbogenfenster angebracht, an der Stirnwand ein Rundfenster. Auf dem Altartisch steht in einer blauen, flachen Nische eine 1 m hohe Lourdesstatue, auf beiden Seiten sieht man zwei Engel, zwei Messingleuchter und zwei kleine Kruzifixe. Der Betraum ist gepflastert. An die Vorderwand des Altares (Antependium), der auf einer Stufe steht, wurde ein gelbes Kreuz auf blauem Hintergrund und auf das Tonnengewölbe ein Sternenhimmel gemalt. Früher sollen in dieser Kapelle auch Leichen aufgebahrt worden sein.