Stöffl z' Edt - Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4407 Dietach (Steyr-Land)
Adresse (Ortschaft):
Steyrer Straße 154, Winkling (Winkling)
Breiten-, Längengrad:
48.109243656167, 14.449714422226 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
595 cm

b) Gesamtbreite:
354 cm

c) Gesamttiefe:
445 cm
AKfKDF Bemassung Kapelle Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1986

Initialen
Th R

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In der zweiflügeligen Schmiedeeisentür ist das Renovierungsdatum integriert. Die Initialen deuten auf die Vorbesitzer Thaddäus und Rosa hin.


Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1864

Initialen
J. Pf. Th.Pf.

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Im Eisengitter des Innenraumes stehen das Errichtungsjahr sowie die Initialen der Errichter Josef und Theresia Pfaffenwimmer.

Besondere Funktion
Ort für Maiandacht
Früher wurden regelmäßig Maiandachten abgehalten.
Fenster
Fensterform

Kielbogen (Spitzbogen)
Sind mit Eisengitter ausgestattet

Fensterfunktion

Belichtung
Sprossenfenster mit feststehender Oberlichte aus Buntglas.


Tür
Türsturz

Schulterbogen
getreppt verbreitert.

Türblatt

Eisentür - Schmiedeeisentür
Vertieft gesetzt, mit der Jahreszahl 1986, sie erinnert an die Renovierung. Zweiflügelig, 215 cm hoch, 100 cm breit.


Kapellenausstattung

Altar
Spitzbogen - Altarnische mit Schmiedeeisengitter


Sakrales Bild
Material für Bilder

Gips
Reliefbild

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria von der immerwährenden Hilfe
Über der Tür hängt das gerahmte Brustbild, ein Halbreliefbild, es zeigt das Gnadenbild von Maria Puchheim.


Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Augustinus abenländischer Kirchenvater

Material für Figuren

Holz
gefasst, Halbfiguren auf einer Konsole an der Seitenwand


Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Heilige Familie - Heiliger Wandel
Im Zentrum des Altarraumes der mit einem Schmiedeisengitter verschlossen ist.

Heiliger-Geist-Darstellung - Taube
Über der Figurengruppe schwebt in einem Strahlenkranz der Hl. Geist. am Eingang in den Altarraum.

Material für Figuren

Holz
gefasst


Fenster
Fensterform

Okulus oder Ochsenauge
ovales Fenster

Fensterfunktion

Bildfenster
Im Altarraum an der Rückwand ein sternförmig gestaltetes buntes Fenster.


Kapellenausstattung

Sitzbank
Je 3 Sitzbänke pro Seite


Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Engel
Je 1 Engel an den schrägen Seitenwänden der Apsis

Material für Figuren

Holz
gefasst


Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall

Sakrale Ikonographie

Dreifaltigkeitsdarstellung
Im Giebelfeld außen


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst, Halbfigur

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Gregor der Große
Auf einer Konsole an der Seitenwand


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst, Halbfigur

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Ambrosius abenländischer Kirchenvater
Auf einer Konsole an der Seitenwand


Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst, Halbfigur

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Hieronymus
Auf einer Konsole an der Seitenwand

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)
Das Giebeldach ist mit Eternit gedeckt

Mauerwerk-Technik

verputzt
Der hellrosa gestrichene Rieselputz ist mit erhabenen glatt geputzten Rändern eingefasst, ebenfalls die zu einem Spitzbogenverlängerte Übermauerung des Einganges. Der Sockel ist grau gestrichen. Die vorkragende Giebellinie ist zur Hohlkehle geputzt. Im tiefen Giebelfeld befindet sich eine kleine Nische mit einem Metallbild Das Dach im Altarbereich ist dem 5/8 Schluss der Apsis angepasst. In der Apsis ist ein zartes Kreuzgratgewölbe, die Grate sind beige gestrichen mit dunkleren Rändern, die Wände hellblau mit goldenen Sternapplikationen.

Errichtung
1864

Votationsgrund
Dank

Als Dank für den gelungenen Haus- Umbau und Neubau.

Die gemauerte Kapelle mit Ziegeleindeckung und Eisengittertor steht etwa 80 m vor dem Anwesen.

Sie wurde 1864 von den Urgroßeltern des Besitzers, Josef und Theresia Pfaffenwimmer, als Dank für den gelungenen Haus-um- und -neubau errichtet. Darauf bezieht sich die Buchstaben-Zahlengruppe „18 J. Pf. Th. Pf. 64“ im Eisengitter des Innenraumes. Ursprünglich war der Innenraum mit einer wertvollen geschnitzten Muttergottes-Statue (Pieta) geschmückt, die Statuen der hl. Familie, die sich heute in der Kapelle befinden, stammen aus der Pfarrkirche Dietach. Sie wurde im Zuge der Kirchenerweiterung veräußert und von Thaddäus und Rosa Pfaffenwimmer, den Eltern des Besitzers erworben. 1986 wurde die Kapelle renoviert, die Jahreszahl 1986 im Eisengitter beim Eingang erinnert daran.

Früher wurden in der Kapelle regelmäßig Maiandachten abgehalten.

 

 

Literaturquelle
2003
Kirchen Kapellen und Kleindenkmäler in der Gemeinde Dietach,
Edith und Anton Schartlmüller, Seite 22
Datenbankerfassung
2023-07
Hochwallner Johann
Letzte Überarbeitung
2024-09
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich