Waizinger-Kreuz

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Dachkreuz
Kreuzform:
Griechisches Kreuz (mit geraden Enden)
Kreuzdarstellung:
Bildkreuz
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4407 Dietach (Steyr-Land)
Adresse (Ortschaft):
Panholzstraße 5, Stadlkirchen (Stadlkirchen)
Breiten-, Längengrad:
48.1074687, 14.4364324 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
255 cm

b) Gesamtbreite:
115 cm

c) Gesamttiefe:
55 cm

d) Sockelhöhe:
30 cm

e) Sockelbreite:
20 cm

f) Sockeltiefe:
20 cm

p) Bild/Figurenhöhe:
63 cm

q) Bild/Figurenbreite:
52 cm
AKfKDF Bemassung Kreuz Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Ehre den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist!

Einfache Inschrift
restauriert 1999 für Fam. Mayr "Friedmanngut"

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Unten am Bild stehen in schwarzer Frakturschrift das Gebet und darunter kleiner ein Renovierungsjahr sowie die Besitzernamen.


Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1986

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Im Querbalken, getrennt geschrieben eingeritzt . Es ist das Todesjahr des vorherigen Besitzers, der auch die Renovierung veranlasste.

Sakrales Bild
Material für Bilder

Metall
Rundbogenbild ohne Rahmen

Sakrale Ikonographie

Dreifaltigkeitsdarstellung - Gnadenstuhl vom Sonntagberg
Im Zentrum

Holz
Holz-Art

Eiche

Holz-Technik

gezimmert/getischlert
Schöne Kerbschitzarbeit am Kreuzstamm, die Ränder des Satteldaches aus Kupferblech sind aufgebogen und gezackt geschnitten.

Errichtung

Votationsgrund
persönliche Gründe

Unterhalb des Hundsberges steht vor dem Haus Waizinger, Panholzstraße 5, ein Holzkreuz mit einem Bild der Hl. Dreifaltigkeit.
Aus mündlicher Überlieferung weiß Kreszenzia Waizinger, dass in diesem Haus einmal ein Schneider gelebt hat. Da es zu dieser Zeit in Stadlkirchen zwei Schneider gegeben hat, wurde er „der Schneider beim Goaßgatter“ genannt. Diese Bezeichnung störte ihn sehr, so dass er vor seinem Haus ein Kreuz errichten ließ. Von da an nannten ihn die Leute dann „den Schneider beim Kreuz“.

Das Kreuz wurde von Josef Waizinger (verstoben 1986) erneuert. Das Satteldach aus Kupfer weist aufgebogene gezackt geschnittene Ränder auf. Am Kreuzstamm befinden sich Kerbschnitzmuster.

Literaturquelle
2003
Kirchen Kapellen und Kleindenkmäler in der Gemeinde Dietach,
Edith und Anton Schartlmüller, Seite 38
Datenbankerfassung
2023-09
Hochwallner Johann
Letzte Überarbeitung
2024-09
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich