Das Marterl am Rande des Linnetwaldes an der Schafbergstraße wurde 1992 errichtet. Anlass war der glückliche Ausgang einer Schitour des Eigentümers. Das Kleindenkmal wurde auf einem Marmorfundamentblock von Herrn Nikolaus Kempf aufgemauert und mit Holzschindeln abgedeckt. Die beiden eingemauerten Ziegel (Kaiserziegel um 1860) an den Seitenwänden dienen nur als Zierde. In der Nische steht eine Statue des hl. Bernhard von Aosta, des Schutzpatrons der Bergsteiger und Schifahrer, welcher vom Eferdinger Bildhauer Ägidius Gamsjäger aus Lindenholz geschnitzt und gefaßt wurde. Das schmiedeeiserne Gitter wurde vom Schmiedemeister Philipp Schmidt aus Bad Wimsbach angefertigt. Die Segnung des Marterls erfolgte am 26. Mai 1993 durch Diakon Dipl. Ing. Herwig Kreuzinger. Eigentümer sind Dipl. Ing. Alfred und Mag. Hildegunde Götzinger, Schafbergstraße 6. (Hans Witkovsky)