Marterl, Schafbergerstr, Wels

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Nischenblockpfeiler
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4600 Wels (Wels)
Adresse (Ortschaft):
Schafbergstrasse (Puchberg)
Breiten-, Längengrad:
48.188298330478, 13.997227549444 (Navigation starten)
Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Bernhard von Aosta

Künstler

Gamsjäger, Ägidius (*18.7.1949)
Bildhauer, von ihm stammt die Figur.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
Weiß gestrichen. Auf dem Marmorbruchstück ist ein rechteckiger Sockel gemauert, darauf der niedrige abgefaste Schaft mit anschließender gleich hoher, schräg ansetzender Spitzbogennische. Das abgewalmte Holzdach ist mit Lindenholzschindeln gedeckt. Ein Schmiedeeisengitter verschließt die Nische.

Errichtung
1992

Votationsgrund
persönliche Gründe

Glücklicher Ausgang einer Schitour des Eigentümers.

Das Marterl am Rande des Linnetwaldes an der Schafbergstraße wurde 1992 errichtet. Anlass war der glückliche Ausgang einer Schitour des Eigentümers. Das Kleindenkmal wurde auf einem Marmorfundamentblock von Herrn Nikolaus Kempf aufgemauert und mit Holzschindeln abgedeckt. Die beiden eingemauerten Ziegel (Kaiserziegel um 1860) an den Seitenwänden dienen nur als Zierde. In der Nische steht eine Statue des hl. Bernhard von Aosta, des Schutzpatrons der Bergsteiger und Schifahrer, welcher vom Eferdinger Bildhauer Ägidius Gamsjäger aus Lindenholz geschnitzt und gefaßt wurde. Das schmiedeeiserne Gitter wurde vom Schmiedemeister Philipp Schmidt aus Bad Wimsbach angefertigt. Die Segnung des Marterls erfolgte am 26. Mai 1993 durch Diakon Dipl. Ing. Herwig Kreuzinger. Eigentümer sind Dipl. Ing. Alfred und Mag. Hildegunde Götzinger, Schafbergstraße 6. (Hans Witkovsky)

Literaturquelle
2009
Kapellen, Marterl und Kreuze in Wels und Umgebung,
Dr. Bernhard Wieser, Seite 35
Datenbankerfassung
2024-05
Steinerberger Erich
Letzte Überarbeitung
2025-11
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich