Das Fresko (um 1900) an der Hausfront sowie das Wirtszeichen (mit Kanonie) des ehemaligen Stuckwirts mit Kanonieren weist auf den Hausnamen (Kanone=Stuck) hin. Bildtext:
Barbara, die du in jedem Streite der Artillerie voll Huld zur Seite stehst, in deine Hand befehle ich meine Seele.
(Bild Hausansicht (C) Von Andreas E. Neuhold - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16596194)
Dies war das letzte Mostwirtshaus in Wels - Restandenken im Stadtmuseum Wels und Sumerauerhof, Samesleiten 15, 4490
Ursprünglich ein Ledererhaus, beherbergte es nach dem Rückgang des Gerbergewerbes ab 1709 eine Gaststätte. Seit dem 19. Jahrhundert lässt sich der Gasthausname „Stuckwirt“ belegen. Das heutige Wohnhaus weist noch gotische Bauteile auf. Die Fassade besteht aus einem spätgotischen Vorhangportal und aus Fensterkörben im ersten Stock, die aus der Zeit um 1775 stammen.