Die Anregung, das Landschaftsbild durch Aufstellen von Kreuzen, Bildstöcken und dergleichen zu verchristlichen, kam 1954 von dem in Wels auf dem Stadtplatz sprechenden Pater Johannes Leppich S.J. Die Katholische Jugend kam diesem Gedanken nach und am 30. April 1955 wurde das vorerst „Maria am Eisenbahnerweg“ genannte Marterl eingeweiht.
Ab 1959 wurde das an die Uhlandstraße versetzte Marterl nach dem Hausnamen des nächstliegenden Anwesens „Raunigl-Marterl“ benannt. Die Besitzer des Rauniglgutes, Schafwiesen 39, Familie Brandmayr, betreuen seither das auf ihrem Grund stehende Marterl.