Nothelferkapelle, Thalheim bei Wels

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Einfache Kapelle
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4600 Thalheim bei Wels (Wels-Land)
Adresse (Ortschaft):
Aigenstraße (Thalheim bei Wels)
Breiten-, Längengrad:
48.151468704648, 14.02792274941 (Navigation starten)
Gedenktafel
Material für Tafeln

Stein

Inschriftentyp

Einfache Inschrift
VIERZEHN NOTHELFER KAPELLE der ratsherr und Brückenbauer Andreas Klom ließ im Jahre 1679 am Fuße des Reinbergs eine Kapelle zu Ehren der Vierzehn Nothelfer errichten. Diese besondere Gruppe von Heiligen wird von den Gläubigen bei verschiedensten Nöten wie Krankheit, Unheil und Todesgefahr angerufen. Das Barocke Gemälde zeigt neben Christus (in der Mitte des Bildes mit Heiligenschein und Kreuz) die vierzehn Nothelfer:Achatius, Aegidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Cyriakus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon, Vitus. W Wels

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Die schwarz eingravierte Inschriftentafel steht links neben dem Altargemälde auf einem Metallständer.

Tür
Türsturz

Gerader Sturz

Türblatt

Eisentür - Schmiedeeisentür
Die zur Gänze mit einem klassischen Rautengitter verschlossene Vorderfront integriert rechts eine einflügelige Tür. Der untere Bereich des Gitters ist mit einer durchgehenden Verblechung von ca 50 cm geschützt.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Karton/Papier
Ölgemälde

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - 14 Nothelfer
Zentral über den 14 Nothelfern Jesus mit dem Kreuz in der Hand. Das Rundbogenbild nimmt die gesamte Altarwand ein.


Kreuz
Kreuzform

Patriarchen Kreuz (mit Kleeblattenden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Metallkreuz mit Knauf am Giebel des Glockendaches.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
weiß gestrichen. Der Rundbogeneingang ist von Steinpilastern mit Würfelkapitellen, deren Ecken abgefast sind, flankiert. Die stufig gestaltete Traufenlinie führt zu einem Glockendach mit kleinen Schiefertafeln gedeckt und einem Giebelkreuz. Im Innenraum wird das Tonnengewölbe seitlich von je einer Stichkappe unterbrochen.

Errichtung
1973

Votationsgrund
Bet-/Andachtstätte

Zu Ehren der 14 Nothelfer erbaut.

Der Ratsherr und Bruckamtmann Andreas Klom ließ aus Spenden der Gläubigen in der Kirche St. Aegid 1679 ein gewölbtes Standbild zu Ehren der 14 Nothelfer aufstellen, dem ein Zufluchtsort für Schutzsuchende angeschlossen war.

Im Laufe der Jahrhunderte vielfach restauriert, wurde es von der Stadt Wels als Eigentümer 1973 abgebrochen und neu errichtet.

Das Innengemälde wurde vom Kunstmaler Eduard Wolf restauriert.

Einweihung am 6.12.1973 durch Pater Wilhelm, anwesend waren Bgm. Leopold Spitzer von Wels und  Bgm. Wallner aus Thalheim.

Im Inneren befindet sich ein Bild mit der Darstellung der 14 Nothelfer: Achatius, Aegidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Cyriakus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon, Vitus.

Literaturquelle
2009
Kapellen, Marterl und Kreuze in Wels und Umgebung,
Dr. Bernhard Wieser, Seite 128
Datenbankerfassung
2024-05
Steinerberger Erich
Letzte Überarbeitung
2025-11
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich