Pollheimer-Gedenktafel, Schloss Pollheim, Wels

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Denkmaltragendes Objekt
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4600 Wels (Wels)
Adresse (Ortschaft):
Pollheim
Breiten-, Längengrad:
48.15747382267, 14.022611975561 (Navigation starten)
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Die Herren von Polllheim ein oberösterreichisches Uradelsgeschlecht mit dem Stammschloss bei Grieskirchen kam im 13. Jahrhundert nach Wels.  Sie erbauten hier dieses Schloss, das Minoritenkloster und das Schloss Lichtenegg. Von den zahlreichen bedeutenden Persönlichikeiten dieses Geschlechts befinden sich sehenswerte Grabdenkmale in der Turmhalle der Welser Stadtpfarrkirche. Von den dort erwähnten Pollheimern war Bernhard von Pollheim Rektor der Juristenuniversität Padua und von 1500 bis 1504 Administrator des 1469 errichteten Bistums Wien. Ciriac von Pollheim verstorben 1533, der dem protestantischen Glauben zugetan war, obderensischer Landeshauptmann und Andre zu Pollheim, verstorben 1589, der Habsburger Kaiser getreuer Rat.  Nach fast 1000 jähriger geschichtlicher Tätigkeit erlosch die letzte Linie der Pollheimer mit Adolf Peter Graf zu Pollheim 1900 in Wien.

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Die schwarz nachgezogene eingravierte Inschrift befindet sich auf einer Steintafel an der Mauer des Pollheimer -Hofes, gestützt auf 4 geraden Mauerkonsolen.

Errichtung
unbekannt - 1950

Errichtungsgrund
Anlass mit zurückliegendem/historischem Bezug

Neben dem Durchgang von der Ringstraße in den Pollheimer-Innenhof befindet sich eine Gedenkplakette zu dem alten Burg-Komplex.

Albero von Pollheim war vermutlich der Gründer des Schlosses (Adelige aus dem Raum Grieskirchen) - der 1237 Landrichter in Oberösterreich war.

Wolfgang von Pollheim war der Waffenbruder und lebenslange Begleiter, Freund, Bürge des Kaisers Maximilian I, welcher in der Burg Wels 1519 stirbt.

Inschrift:

Die Herren von Polllheim ein oberösterreichisches Uradelsgeschlecht mit dem Stammschloss bei Grieskirchen kam im 13. Jahrhundert nach Wels. 

Sie erbauten hier dieses Schloss, das Minoritenkloster und das Schloss Lichtenegg. Von den zahlreichen bedeutenden Persönlichikeiten dieses Geschlechts befinden sich sehenswerte Grabdenkmale in der Turmhalle der Welser Stadtpfarrkirche. Von den dort erwähnten Pollheimern war Bernhard von Pollheim Rektor der Juristenuniversität Padua und von 1500 bis 1504 Administrator des 1469 errichteten Bistums Wien.

Ciriac von Pollheim verstorben 1533, der dem protestantischen Glauben zugetan war, obderensischer Landeshauptmann und Andre zu Pollheim, verstorben 1589, der Habsburger Kaiser getreuer Rat. 

Nach fast 1000 jähriger geschichtlicher Tätigkeit erlosch die letzte Linie der Pollheimer mit Adolf Peter Graf zu Pollheim 1900 in Wien.

alternative Quelle
Recherchen 2024, Erich Steinerberger
Datenbankerfassung
2024-05
Steinerberger Erich
Letzte Überarbeitung
2025-11
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich