Schoissengeier Kapelle

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Kapellenbildstock
Zustand:
Sehr gut / Renoviert
Ort (Bezirk):
4202 Sonnberg im Mühlkreis (Urfahr-Umgebung)
Adresse (Ortschaft):
Rudersbach
Breiten-, Längengrad:
48.446254974287, 14.283771514893 (Navigation starten)
Symbol

Auge Gottes
Im Giebelfeld als Stuck aufgebracht.


Inschrift
Inschriftentyp

Jahreszahl
1881

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Im Giebelfeld als Stuckarbeit zu lesen, möglicher Baubeginn des Kapellenbildstockes. Die weiße Jahreszahl wird mit einem grün gestrichenen Stuckzweig unterhalb begrenzt, seitlich von zwei kleinen Kreuzchen auf Halbmonden.

Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kreuz ohne Figur
Giebelkreuz aus Metall


Kreuz
Kreuzform

Lateinisches Kreuz (mit geraden Enden)

Kreuzdarstellung

Kruzifix
Gläsernes Standkreuz mit Metallcorpus am Nischenboden vor der Madonna.


Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria ohne Kind
möglicherweise eine Immakulata. Sie steht im Zentrum der Nische.

Material für Figuren

Gips
bemalt


Sakrales Bild
Material für Bilder

Karton/Papier
brauner Holzrahmen

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Anna lehrt Maria lesen
Die Darstellung umgibt eine gemalte Blumengirlande


Sakrales Bild
Material für Bilder

Karton/Papier
brauner Holzrahmen

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Anna lehrt Maria lesen


Sakrales Bild
Material für Bilder

Karton/Papier

Sakrale Ikonographie

Mariendarstellung - Maria ohne Kind
Es dürfte sich bei der Darstellung um Maria handeln. Sie ist umgeben von Rosen und Lilien und steht unter einem Strahl der vom Himmel herabstrahlt.


Sakrales Bild
Material für Bilder

Putz
Stuck, Halbrelief an der linken Seitenwand

Sakrale Ikonographie

Engel
Zwei liegende Engel, auf Wolken gebettet, werden von einer Blumengirlande umschlungen. Sie wurden auf einer ovalen Kartusche, deren Rand aus Rocaillen zusammengesetzt ist, platziert.

Mauerwerk
Mauerwerk-Art

Lehmziegel - gebrannt (Ton)

Mauerwerk-Technik

verputzt
Hoher, grau geputzter, leicht vorspringender Sockel in dem sich eine Nische befindet die für Kerzen genutzt wird. Das übrige Mauerwerk ist hellblau, grob geputzt, die Mauerkanten, das Giebeldreieck und die Traufenlinie sind glatt geputz und weiß. Das Satteldach ist mit gefalztem Kupferblech eingedeckt. Die Rundbogennische mit Steingewände wird mit einem Schmiedeeisengitter verschlossen.

Errichtung
1881

Votationsgrund
persönliche Gründe

Die Kapelle wurde von Sepp Schmied aus religiösen Gründen erbaut.

1881 wurde diese Kapelle von einem gewissen Sepp Schmied erbaut. Er war ein sehr religiöser Mann und war auch Miterbauer der Lourdeskapelle und des Ölbergkreuzweges in Zwettl.
1910 wurde das Waldstück von der Familie Schoissengeier aus Zwettl gekauft, von dieser Zeit kommt der Name „Schoissengeier Kapelle“.
Im Jahr 2005 wurde die Kapelle vom damaligen Besitzer Herrn Wilhelm Mühlberger renoviert und 2006 von Herrn Pfarrer Eschlböck aus Hellmonsödt eingeweiht.


 

Literaturquelle
2017
Marterl Gemeinde Sonnberg im Mühlkreis,
Volkstanz-und Schuhplattlergruppe Sonnberg: Josef Kellerer-Mayr, Stefan Nimmervoll, Christina Butterling, Gerhard Simon, Ernst und Monika Nopp, Johann und Monika Huemer, Anita Katzmayer, Bernhard Elmer, Reinhard Seyff, Seite 92,93
Datenbankerfassung
2024-03
Elmer Michael
Letzte Überarbeitung
2026-04
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich