An der mit gelben Rieselputz versehenen Fassade des Stögmayrgutes in Kristein ist über dem Hauseingang eine Segmentbogenbildnische mit weißer Putzfasche umrandet zu sehen. In der Nische ist die Abbildung der Heiligen Dreifaltigkeit sowie des hl. Sebastian und des hl. Florian zu betrachten. Der hl. Florian ist mit einem Eimer, als er ein brennendes Haus löscht, abgebildet. Als Inschrift ist „Hoch gelobt und gebenetheit“ zu lesen.
Die westliche Hofeinfahrt ziert eine Mauernische mit der Darstellung des hl. Florian. Er ist mit Mühlrad und einem Wassereimer auf einer Wolke schwebend dargestellt. Das brennende Haus, dargestellt ist der eigene Hof, wird von ihm gelöscht.
Eine weitere Nische befindet sich über der zweiten Hofeinfahrt an der westlichen Hausfront. Auf weißem Grund steht der Text:
„Der Boden verlangt deinen bitteren Schweiß, eh er dich will ernähren und wem zu hoch
der Mühe Preis dem wachsen keine Ähren.“
Die Restaurierungen nahm Karl Riegler aus Baumgartenberg in den Jahren 1988 und 1991 vor.