Der Bildstock ist aus mehreren Einzelteilen zusammengefügt:Sockel und Schaft sind aus einem anderen Stein als das Tabernakel und der Helm. Auf der versenkten Bodenplatte (Basisstein) ist der quaderförmige Sockel mit dem Schaft aufgesetzt. Am Sockel wurden an drei Seiten rechteckige Felder vertieft, das vordere Feld trägt die Jahreszahl 1652.
Geringfügig abgesetzt, durch eine Hohlkehle erhebt sich darauf fugenlos der verhältnismäßig kurze abgefaste Schaft. Der Schaft ist schmucklos.
Der Übergang (Hals) zur Laterne ladet durch eine Kehlung weit aus. Die Laterne ist ein nach drei Seiten offenes Lichtgehäuse, verschlossen durch drei vorgerückte Bilder.
Das Lichtgehäuse hat eine Rückwand und zwei kleine quadratische Granitpfeiler, auf denen der Helm ruht. Die Form des Helmes wird bestimmt durch zwei rechtwinkelig verschnittene Satteldächer (Kreuzdach). Die Dreieckgiebel schließen die Bildnischen nach oben gerade ab.
Im Mittelpunkt des Helmes wurde ein Eisenkreuz gesteckt, dessen Balkenenden leicht verbreitert sind.
Verschlossene Bohrlöchter unter und ober den Bildnischen weisen auf ehemals vorhandene Schutzgitter hin.
Die drei Bilder hat der Freistädter Maler Prof. Herbert Wagner im Jahr 1983 gemalt. Es handelt sich um Ölbilder, gemalt auf Blech.