Franz v. Paula und Nepomuk Figuren Pfarrgasse

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Denkmaltragendes Objekt
Zustand:
Gut
Denkmalstatus:
steht unter Denkmalschutz
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Pfarrgasse 4 (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.511124699807, 14.504506587982 (Navigation starten)
Symbol

Kreuz: Lateinisches Kreuz
Das leicht erhabene Matallkreuz befindet sich in einem Strahlenkranz an der Spitze des Baldachins.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Hl. Franz v. Paula Hl. Johann Nepomuk bittet für uns!

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Unterhalb der Nischen, in schwarzer Frakturschrift in einer Putzkartusche mit erhabenem Putzrand mit abgeschrägten Ecken.

Sakrale Figur
Material für Figuren

Holz
gefasst

Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Franz de Paula
in der linken Nische


Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie

Heiligendarstellung - Hl. Johannes Nepomuk
In der rechten Nische

Material für Figuren

Holz
gefasst

Errichtung
1800 - 1900

Errichtungsgrund
Unbekannt

Im ersten Stock eines Hauses mit Barockfassade befinden sich in einer Doppelnische die Figuren des hl. Franz von Paula (links) und Johann von Nepomuk (rechts). Die Figuren sind durch einen Baldachin aus Kupferblech geschützt.
Unter den Figuren ist eine Steintafel mit der Inschrift
"Heiliger Franz v. Paula, Heiliger Johann Nepomuk bittet für uns" angebracht.

Franz von Paula wurde 1416 in Paola/Italien geboren. Er lebte als Eremit und gründete in Rom 1454 ein Kloster, deren Brüder ein armes Leben mit beten und und fasten führten.

Johannes Nepomuk lebte von etwa 1350 bis 1393 in Böhmen. Er starb, indem er als Bestrafung von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt wurde. Als Brückenheiliger steht seine Statue auf vielen Brücken Europas.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite Index 118
alternative Quelle
Schlag nach bei Brachtl, Sammlung Schlossmuseum Freistadt Band 3/2, Josef Brachtl
Datenbankerfassung
2025-03
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich