Auf der Feldaistbrücke in Richtung St. Oswald findet sich seit dem Jahr 1975 eine besondere Figur des hl. Johannes Nepomuk.
Mit dem linken Zeigefinger auf dem Mund deutet er das Schweigen an und erinnert in dieser Gestalt an den Märtyrer des Beichtgeheimnisses.
Die Aufschrift auf dem Sockel bezieht sich ebenfalls darauf. Auf dem Sockel ist Wasser mit einem Fisch gemeißelt, als Symbol für seinen Tod im Wasser, dem Fluss Moldau. Der Fisch kann auch ein Symbol für den Glauben an Christus sein.
Neben dem Kreuz auf der Brust trägt er in der rechten Hand sein Biret oben mit einem Kreuz.
Der Bildhauer Gottfried Pöchinger hat diese Figur aus einem einzigem Granitblock gehauen. Anstatt des Heiligenscheines mit den fünf Sternen, mit dem Nepomuk lt. Legende in der Moldau gefunden wurde, hat er einen Scheibennimbus, ebenfalls aus Granit. Es finden sich keine Metallelemente auf der Statue, die sich wesentlich von den anderen Nepomukfiguren aus der Barockzeiit unterscheidet.