Hl. Nepomuk Feldaist

Stammdaten

Permalink:
Kategorie:
Sakrale Figur
Sakrale Ikonographie:
Heiligendarstellung - Hl. Johannes Nepomuk
Zustand:
Gut
Ort (Bezirk):
4240 Freistadt (Freistadt)
Adresse (Ortschaft):
Oswalder Straße (Freistadt)
Breiten-, Längengrad:
48.512667021531, 14.507510662079 (Navigation starten)
a) Gesamthöhe (ohne Bekrönung):
290 cm

b) Gesamtbreite:
80 cm

c) Gesamttiefe:
70 cm
AKfKDF_Bemassung_Allgemein_Vereinheitlicht
Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Johannes Nepomuk Da du ein Beichtgeheimnis in dir hast fest bewahrt hat deines Königs Rache getroffen dich gar hart. Und so du hast erlitten des Wassers Martertod; willst du bei Gott fürbitten, wenn Wasser uns bedroht.

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
Am Sockel herausgemeisselt und goldbraun bemalt. Die Farbe plattet bereits ab.


Inschrift
Inschriftentyp

Einfache Inschrift
Johannes Nepomuk

Kommentar zu dieser/diesen Inschriften
In Frakturschrift herausgemeißelt am Auftrittssockel des Heiligen


Symbol

Kreuz: Lateinisches Kreuz
Auf der Brust des Heiligen ist ein Kreuz herausgemeißelt.

Künstler

Pöchinger, Gottfried (1911 - 1986)
Gottfried Pöchinger war ein Freistädter Bildhauer, der besonders eindrucksvolle Steinplastiken für den öffentlichen Raum geschaffen hat. Nicht nur in Freistadt, sondern im gesamten Mühlviertel stehen seine Kunstwerke.

Stein
Stein-Art

Granit/Granitverwandte Gesteine

Stein-Technik

behauen
Die Figur ist aus einem einzigen Granitblock. und steht auf einem Sockel-Podest.

Errichtung
1975

Votationsgrund
Schutz

Johannes Nepomuk ist Brückenheiliger und schützt auch vor Wassergefahren.

Auf der Feldaistbrücke in Richtung St. Oswald findet sich seit dem Jahr 1975 eine besondere Figur des hl. Johannes Nepomuk.
Mit dem linken Zeigefinger auf dem Mund deutet er das Schweigen an und erinnert in dieser Gestalt an den Märtyrer des Beichtgeheimnisses.
Die Aufschrift auf dem Sockel bezieht sich ebenfalls darauf. Auf dem Sockel ist Wasser mit einem Fisch gemeißelt, als Symbol für seinen Tod im Wasser, dem Fluss Moldau. Der Fisch kann auch ein Symbol für den Glauben an Christus sein.

Neben dem Kreuz auf der Brust trägt er in der rechten Hand sein Biret oben mit einem Kreuz.

Der Bildhauer Gottfried Pöchinger hat diese Figur aus einem einzigem Granitblock gehauen. Anstatt des Heiligenscheines mit den fünf Sternen, mit dem Nepomuk lt. Legende in der Moldau gefunden wurde, hat er einen Scheibennimbus, ebenfalls aus Granit. Es finden sich keine Metallelemente auf der Statue, die sich wesentlich von den anderen Nepomukfiguren aus der Barockzeiit unterscheidet.

Literaturquelle
1997
Die Kleindenkmäler von Freistadt,
Josef Brachtl, Seite 22
alternative Quelle
ww.heilige.de, Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.
Datenbankerfassung
2025-04
Ateek Christine
Letzte Überarbeitung
2026-05
Heilingbrunner Brigitte
© Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Oberösterreich